Davos

FIFA-Boss trifft US-Präsident

Infantino über Trump: „Definitiv ein Sportler“

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat US-Präsident Donald Trump in Davos einen Fußball überreicht und dessen Rolle bei der Vergabe der WM 2026 hervorgehoben.

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Trump und Infantino
Verstehen sich: FIFA-Boss Gianni Infantino (l) und US-Präsident Donald Trump.
Foto: Andrew Harnik/AP/dpa

„Die USA und Fußball – ich muss Sie informieren, dass die USA kurz davor stehen, die Fußballmacht der Welt zu werden“, sagte der Schweizer mitreisenden Journalisten zufolge bei einem Dinner der US-Delegation am Rande der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums. „Und Präsident Trump war von Anfang an dabei. Er wollte, dass die Weltmeisterschaft mit Kanada und Mexiko organisiert wird.“

Der 49-Jährige bemerkte angesichts seines Mitbringsels, alle daran erinnern zu wollen, was im Leben Vorrang habe. Der Fußball bringe „Freude und gibt Millionen und Abermillionen Menschen auf der ganzen Welt Hoffnung. Das ist alles, was wir tun müssen.“ Der 73 Jahre alte Trump sei zudem „definitiv ein Sportler“, er sei vom gleichen Schlag. „Er will gewinnen“, sagte Infantino. Trump bedankte sich. Die Heim-WM in den USA werde „sehr aufregend“ werden.

Die Begegnung des US- und des FIFA-Präsidenten in der Schweiz war nicht das erste Aufeinandertreffen. Unter anderem hatte Infantino Trump bereits im August 2018 – gut zwei Monate nach der Vergabe der WM 2026 – im Weißen Haus besucht. Damals verschenkte der FIFA-Chef ein Trikot und ein Set bestehend aus der Roten und der Gelben Karte.

Fußball-Weltverband FIFA