Archivierter Artikel vom 17.09.2021, 11:07 Uhr

Günstiger E-Roller in drei Versionen – Piaggio 1 kommt

Mit dem 1 bringt Piaggio im Herbst seinen zweiten Elektro-Roller auf den Markt. Der ist zwar nicht so schön wie die Vespa Elettrica, dafür allerdings deutlich günstiger.

Ab Oktober ist der 1 von Piaggio auch in Deutschland erhältlich
Ab Oktober ist der 1 von Piaggio auch in Deutschland erhältlich

Mit einem Preis von 2.700 Euro dürfte der kleine Stromer aus Italien insbesondere auch junge Kunden ansprechen
Mit einem Preis von 2.700 Euro dürfte der kleine Stromer aus Italien insbesondere auch junge Kunden ansprechen

SP-X/Düsseldorf. Piaggio bietet ab Oktober den elektrisch angetriebenen Stadt-Scooter 1 zu Preisen ab rund 2.700 Euro offiziell auch in Deutschland an. Bisher war die mindestens 6.400 Euro teure Vespa Elettrica der einzige E-Roller im Programm der Italiener. Im Fall des deutlich günstigeren 1 stehen drei Varianten zur Wahl, die sich hinsichtlich Batteriegröße und Höchstgeschwindigkeit unterscheiden.

In der Basisversion 1 mobilisiert der im Hinterrad integrierte Nabenmotor 1,2 kW/1,8 PS Dauer- sowie 2 kW/2,7 PS Spitzenleistung, die Höchstgeschwindigkeit des 75 Kilogramm leichten Rollers bleibt auf 45 km/h begrenzt. Die herausnehmbare 1,4-kWh-Lithium-Batterie soll im Sport-Modus 48 Kilometer Reichweite ermöglichen. 68 Kilometer weit kommt der Piaggio 1+ mit einer auf 2,3 kWh vergrößerten Batterie. Über diesen Stromspeicher verfügt auch der 3.300 Euro teure 1 Active, der sich durch einen 90 Newtonmeter starken Antrieb mit 2 kW/2,7 PS Dauer- und 3 kW/4 PS Spitzenleistung sowie eine auf 60 km/h angehobene Höchstgeschwindigkeit auszeichnet. Der Scooter der L3-Klasse bietet außerdem ein CBS-Bremssystem.

Zur Ausstattung aller Varianten des Piaggio 1 gehören LED-Leuchten, Energierückgewinnung, Rückwärtsgang., Scheibenbremsen, eine einarmige Vorderradführung, ein 5,5-Zoll-Farbdisplay im Cockpit sowie ein schlüsselloses Startsystem. Praktisch für den Alltag sind ein Stauraum unter der Sitzbank mit Platz für einen Jethelm sowie Taschenhaken und USB-Anschluss im Beinschild.

Mario Hommen/SP-X