Archivierter Artikel vom 08.12.2021, 10:07 Uhr

Großkatze im Fünferpack – Neue Triumph Tiger 1200

Sieht man einmal vom Gewicht ab, bietet die neue Tiger 1200 von so ziemlich allem anderen ein wenig mehr. Wie bisher stehen zudem fünf Ausstattungsvarianten zur Wahl.

Von Mario Hommen/SP-X
Im April bringt Triumph die neue Tiger 1200 in Deutschland auf dem Markt
Im April bringt Triumph die neue Tiger 1200 in Deutschland auf dem Markt

SP-X/Hinckley/Großbritannien. Im April 2022 bringt Motorradhersteller Triumph eine neue Generation seiner Großenduro Tiger 1200 auf den Markt. Das künftig mindestens 18.000 Euro teure und auf 110 kW/150 PS erstarkte Reise-Flaggschiff der Briten wird in gleich fünf wahlweise für den Asphalt- oder Offroad-Einsatz optimierten Varianten zu haben sein.

Wie bisher verfügt die Tiger 1200 über einen sauberen und wartungsarmen Kardanantrieb, was eine Nutzung als Reisemotorra
Wie bisher verfügt die Tiger 1200 über einen sauberen und wartungsarmen Kardanantrieb, was eine Nutzung als Reisemotorrad begünstigt

GT heißt die straßenorientierte Basisvariante, die alternativ in den besser ausgestatteten Versionen Pro und Explorer angeboten wird. Letztere bietet einen 30-Liter-Tank, der ebenfalls Standard für die Rally Explorer ist, alternativ gibt es die Rally als günstigere Pro-Version. Besonderheiten beider Rally-Varianten sind Speichenräder anstelle von Gussfelgen sowie längere Federwege, was eine Nutzung abseits befestigter Straßen begünstigt. Modellabhängig stehen bei der neuen Tiger 1200 bis zu 6 per Tastendruck einstellbare Fahrmodi zur Wahl. Dazu gehören ein Off-Road- und Off-Road-Pro-Modus.

Insgesamt werden fünf Modellvarianten der Tiger 1200 zur Wahl stehen. Hier die GT Explorer mit Gussfelgen und 30-Liter-T
Insgesamt werden fünf Modellvarianten der Tiger 1200 zur Wahl stehen. Hier die GT Explorer mit Gussfelgen und 30-Liter-Tank

Unter anderem ein neuer Leichtbaurahmen sowie eine gewichtsoptimierte Variante von Zweiarmschwinge und Kardanantrieb sorgen für weniger Gewicht. Insgesamt konnte das Modell 25 Kilogramm abspecken, gleichzeitig jedoch bei der Technikausstattung zulegen. So wurde die Sicherheitsausstattung um Tot-Winkel-Warner, Reifendruckkontrolle, schräglagensensibler Traktionskontrolle und adaptivem Kurvenlicht erweitert. Für mehr Fahrkomfort sorgen Heizungen für Sitze und Griffe sowie ein Quickshifter. Alle Tiger-Version bieten darüber hinaus ein semiaktives Showa-Fahrwerk. Außerdem steht im Zentrum des Cockpits ein großes 7-Zoll-Farbdisplay, welches per Konnentivitätstechnik die Einbindung von Smartphones erlaubt.

Die Tiger 1200 GT Explorer (links) richtet sich vor allem an reiselustige Biker
Die Tiger 1200 GT Explorer (links) richtet sich vor allem an reiselustige Biker
Mario Hommen/SP-X