Grindel soll seine Posten bei Uefa und Fifa behalten

Reinhard Grindel behält auch nach seinem Rücktritt als DFB-Präsident seine Posten bei Uefa und Fifa. Der 57-Jährige werde die Ämter im Exekutivkomitee des europäischen Dachverbands und im Council des Weltverbands „in enger Abstimmung mit dem DFB“ fortführen, teilte der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag mit.

Die beiden Ämter im internationalen Fußball werden mit rund einer halben Million Euro pro Jahr entlohnt. Sie sind an die Person gebunden, nicht an das Amt beim DFB. Bei der Uefa ist Grindel bis 2021 gewählt. Ins Council des Weltverbandes wurde er gerade im Februar für vier weitere Jahre wiedergewählt. Offizieller Beginn des neuen Mandats bis 2023 ist allerdings erst beim Fifa-Kongress am 5. Juni in Paris.

Auch die Grindel-Vorgänger Wolfgang Niersbach und Theo Zwanziger waren noch lange in internationalen Funktionen, obwohl sie beim Deutschen Fußball-Bund schon keinen Posten mehr hatten.