Archivierter Artikel vom 11.10.2021, 11:07 Uhr

Graveln für Profis – Specialized Crux

Bei Gravelbikes wird in der Regel nicht jedes Gramm auf die Goldwaage gelegt. Specialized hat mit dem Crux jedoch eine Variante im Angebot, bei der Performance im Fokus steht.

Mit dem Crux hat Specialized ein besonders leichtes und agiles Gravelbike aufgelegt, das sich auch für den Profi-Einsatz
Mit dem Crux hat Specialized ein besonders leichtes und agiles Gravelbike aufgelegt, das sich auch für den Profi-Einsatz empfiehlt

Die S-Works-Variante des Crux wiegt nur knapp über 7 Kilogramm
Die S-Works-Variante des Crux wiegt nur knapp über 7 Kilogramm

SP-X/Holzkirchen. Im Vergleich zu reinrassigen Rennrädern sind die artverwandten Gravelbikes meist stärker auf Komfort und entspannteres Touren ausgelegt. Mit dem Crux hat Specialized nun ein leichtes Gravelbike ins Programm genommen, dass sich durch seine sportliche Auslegung auszeichnet. Damit soll sich das Modell auch an Fahrer richten, die an Gravelbike-Rennen teilnehmen wollen.

Der Rahmen des Crux wiegt nur 725 Gramm und damit in etwa soviel wie eine gefüllte Trinkflasche
Der Rahmen des Crux wiegt nur 725 Gramm und damit in etwa soviel wie eine gefüllte Trinkflasche

Wie bei Gravelbikes üblich, bietet der Leichtbaurahmen des Crux Platz für breitere Reifen, deren größeres Volumen zusammen mit einem griffigeren Profil das Fahren auch abseits asphaltierter Straßen erlaubt. Dabei kann der Kunde zwischen drei Profiltypen wählen. Der Gravelbike-Lenker verspricht mit seiner speziellen Ergonomie ein besseres Offroad-Handling.

Die Pro-Version setzt ebenfalls auf edle Komponenten und Leichtbau. Der Rahmen ist mit 825 Gramm allerdings etwas schwer
Die Pro-Version setzt ebenfalls auf edle Komponenten und Leichtbau. Der Rahmen ist mit 825 Gramm allerdings etwas schwerer

In der Topversion S-Works setzt das Crux auf einen lediglich 725 Gramm wiegenden Rahmen sowie auf viele Carbonkomponenten, was in der Summe das Gesamtgewicht auf 7,25 Kilogramm drückt. Zur Ausstattung gehört die E-Schaltung Sram Red Etap AXS. Der Leichtbau kostet allerdings 12.200 Euro.

Die Einstiegsversion des Crux startet bei 4.000 Euro
Die Einstiegsversion des Crux startet bei 4.000 Euro

Ebenfalls mit elektrischen Schaltwerken gerüstet sind die 8.000 beziehungsweise 6.000 Euro teuren sowie 7,6 beziehungsweise 8,1 Kilogramm leichten Varianten Pro und Expert. Einstiegsmodell ist das 8,5 Kilogramm schwere Crux Comp für 4.000 Euro, das auf eine rein mechanische Kettenschaltung setzt. In allen drei Fällen bestehen die Rahmen ebenfalls aus Carbon, ist allerdings mit 825 Gramm etwas schwerer.

Mario Hommen/SP-X