General von Falkenhausen: Erinnerungen niedergeschrieben

Alexander von Falkenhausen, aufgenommen 1939. Foto: Bundesarchiv
Alexander von Falkenhausen, aufgenommen 1939. Foto: Bundesarchiv

Während seiner langjährigen Gefangenschaft schrieb der Häftling Alexander von Falkenhausen auf Veranlassung eines amerikanischen Vernehmungsoffiziers des Nürnberger Tribunals seine Erinnerungen an die Jahre von 1927 bis 1945 nieder, die die Wochenzeitung „Die Zeit“ 1950 in mehreren ganzseitigen Folgen veröffentlichte.

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Sie stellte den Militär als einen Mann vor, „der in allen Wirren der Zeit aufrecht stand, der immer für Recht und Freiheit sich bemühte und dem stets überzeugende Stimmen, nicht zuletzt auch belgische Zeugnisse, bestätigt haben, dass er in seinen Handlungen unantastbar war“. Vom Prozess selbst berichtete die spätere Chefredakteurin und Herausgeberin der „Zeit“, Marion Gräfin Dönhoff.

Die Aufzeichnungen von Falkenhausens sind im Internet nachzulesen. Folge eins ist unter www.zeit.de/1950/17/was-ich-dachte-und-was-ich-tat aufrufbar. Um die weiteren Folgen anzusehen muss die 17 durch die Zahlen 18 beziehungsweise 19 ersetzt werden.

Rhein-Zeitung, 22. August 2014