Archivierter Artikel vom 27.09.2012, 10:25 Uhr
Berlin

Feigenbaum im Herbst einpacken

Die Feige (Ficus carica) ist zwar in südlichen Gefilden heimisch, entfaltet sich aber auch nördlich der Alpen gut. Wichtig ist die Wahl der richtigen Feigensorte, denn nur winterharte Züchtungen gedeihen in kühleren Breiten gut.

Feigenbaum
Auf die Sorte kommt es an: Winterharte Züchtungen des Feigenbaums halten Temperaturen von bis zu minus 16 Grad aus.
Foto: Kai Remmers – DPA

Über den Winter sollten besonders junge Pflanzen mit Jute oder Vlies eingepackt werden, rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Die Wurzeln werden mit Nadelreisig und Laub bedeckt. Normalweise sei der Frost für die winterharten Südländer kein Problem. Haben sie sich an ihren Standort gewöhnt, halten sie Temperaturen von bis zu minus 16 Grad aus. Auch lange Kältezeiten tun dem Feigenbaum nicht viel: Die Triebe frieren zwar zurück, im Frühjahr treiben die Bäume aber wieder kräftig aus.

Die Feigenbäume können als Containerware das ganze Jahr hindurch gepflanzt werden. Der Bundesverband empfiehlt dafür jedoch das Frühjahr. So könne das Bäumchen in Ruhe einwachsen, bevor die frostigen europäischen Nächte nahen. Für den Verzehr rät der BDG, die Feigenfrüchte zu trocknen. So bleiben sie lange süß und schmackhaft.