E-Hardtail für Bergtour und Stadtalltag – Specialized Turbo Tero

Die Zahl der Mehrzweck-Pedelecs wächst stetig weiter. Auch Specialized bietet mit dem Turbo Tero nun einen fein gemachten Allrounder für Sport und Alltag.

Für Landpartie und Alltag: das E-Hardtail Tero von Specialized
Für Landpartie und Alltag: das E-Hardtail Tero von Specialized

Das aufgeräumte Cockpit des Treo zeichnet sich durch ein feines Farbdisplay aus
Das aufgeräumte Cockpit des Treo zeichnet sich durch ein feines Farbdisplay aus

SP-X/Holzkirchen. Die US-Fahrradmarke Specialized erweitert ihr Pedelec-Portfolio um das Hardtail-Mountainbike Turbo Tero. Das schlanke Mittelmotor-Bike kann für sportliche Bergtouren wie auch im Alltag genutzt werden. Neben Versionen ohne Anbauteile ist das mindestens 3.300 Euro teure Pedelec auch mit Schutzblechen, Gepäckträger und Lichtanlage erhältlich.

Ohne Schutzbleche und Beleuchtung sieht das Treo wie ein typisches Hardtail-MTB aus, dessen elektrische Antriebstechnik
Ohne Schutzbleche und Beleuchtung sieht das Treo wie ein typisches Hardtail-MTB aus, dessen elektrische Antriebstechnik kaum ins Auge fällt

Der für ein E-Bike erfreulich schlanke Alurahmen mit sportlicher Geometrie wurde auf 29-Zoll-Räder mit stollenbewehrten Breitreifen gestellt. Vorne gibt es eine Federgabel mit 11 Zentimeter Federweg, die abhängig von der Ausstattungsversion von Suntour oder Rock Shox kommt.

Das Treo zeichnet sich durch eine sportliche Rahmengeometrie und auf Wunsch auch alltagstaugliche Ausstattung aus
Das Treo zeichnet sich durch eine sportliche Rahmengeometrie und auf Wunsch auch alltagstaugliche Ausstattung aus

Für Vortrieb sorgt ein Mittelmotor von Brose, den Specialized mit einer eigenen Software der neuesten Generation auf seine Anforderungen abstimmt und entsprechend als Specialized 2.2 betitelt. Das Turbo Tero gibt es in den Grundmodellen 3.0, 4.0 und 5.0 mit 50, 70 oder 90 Newtonmeter Drehmoment. Die modellabhängig 530 beziehungsweise 710 Wh großen Akkus sind wie Leitungen und Kabel im Rahmen integriert. Es stehen Kettenschaltungen mit 1x9 oder 1x11 Gängen von Shimano oder SRAM zur Wahl.

Als Anzeigeeinheit dient mittig im Lenker ein „MasterMind TCD“ getauftes Farbdisplay. Den Unterstützungsgrad des Motors verändert man über einen kleinen Taster am linken Lenkergriff. Zudem lässt sich der Antrieb mit einem Smartphone und der Mission-Control-App verbinden, die auch eine Konfiguration der Leistungsentfaltung nach eigenen Bedürfnissen ermöglicht. Die Smartphone-Konnektivität erlaubt zudem kabellose Updates der Antriebs-Firmware. Außerdem gibt es eine „System Lock“ genannte elektronische Sperre des Motors, die vom rechtmäßigen Nutzer entweder per App oder einer PIN-Eingabe an der Lenkerbedieneinheit entsperrt werden kann.

Während die Versionen 3.0 und 5.0 grundsätzlich ohne Anbauteile angeboten werden, ist das Treo 4.0 alternativ auch in einer EQ-Version bestellbar, die zusätzlich einen mit bis zu 27 Kilogramm belastbaren Gepäckträger, LED-Licht und Schutzbleche bietet. Grundsätzlich sind die Rahmen aller Treo-Varianten mit Montagepunkten für eine nachträgliche Montage von Gepäckträger und Schutzblechen gerüstet. Das zulässige Gesamtgewicht soll bei 160 Kilogramm liegen. Mit der Modellbezeichnung ziehen auch die Preise steil an. Das 4.0 kostet bereits 4.700 Euro, für die EQ-Variante werden 300 Euro Aufpreis fällig. Für das edel ausgestattete und starke 5.0 werden 5.400 Euro aufgerufen.

Mario Hommen/SP-X