Archivierter Artikel vom 17.02.2020, 05:12 Uhr
Frankfurt

Besonders in Randsportarten

DOSB: Social Media für Mitgliedergewinnung wichtig

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat die Wichtigkeit von sozialen Medien für die Mitgliedergewinnung in Randsportarten betont.

Deutsche Olympische Sportbund DOSB
Das Logo des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).
Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

„Gerade in der Mitgliedergewinnung ist die Ansprache einer jungen Zielgruppe über Kanäle wie Instagram oder Tiktok eigentlich unerlässlich“, teilte der DOSB auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Auch die Tatsache, dass Athletinnen und Athleten auf den Plattformen als Influencer Werbung machen, sei grundsätzlich „positiv zu bewerten“.

Ob Kunstradfahrer, Leichtathleten, Gewichtheber oder Skateboarder, viele Sportler erreichen in diesen und weiteren Randsportarten Tausende Fans, teilweise im sechsstelligen Bereich. Das Thema ist allerdings umstritten: Ende des vergangenen Jahres hatte Leichtathletin Corinna Harrer die Rolle von Influencern im Interview der „Süddeutschen Zeitung“ noch als „schlechte Entwicklung“ für den Sport eingeschätzt. Arnd Peiffer hatte sich Ende 2019 schon vorzeitig von den sozialen Medien verabschiedet: „Wenn ich aufhöre, wird mein Social-Media-Account gelöscht und dann ist fertig“, sagte der Olympiasieger.

Interview mit Corinna Harrer (hinter Bezahlschranke)

Twitter-Account des DOSB