Archivierter Artikel vom 30.05.2020, 11:25 Uhr
Berlin

Corona-Krise

Deutschland-Achter trainiert ab Dienstag wieder auf Wasser

Nach Lockerung der Maßnahmen gegen das Coronavirus in Nordrhein-Westfalen trainieren die Ruderer des Deutschland-Achters ab Dienstag wieder in Mittel- und Großbooten.

Deutschland-Achter
Der Deutschland-Achter trainiert wieder auf dem Wasser.
Foto: Markus Scholz/dpa

Nachdem seit gut einem Monat das Training in Zweier-Booten aufgenommen werden durfte, sollen ab der nächsten Woche nun auch der Vierer ohne Steuermann und der Deutschland-Achter aus der Bootshalle geholt werden. Einziger Höhepunkt in diesem Jahr sind die in den Herbst verschobenen Europameisterschaften im polnischen Posen vom 9. bis 11. Oktober.

Der Deutschland-Achter wird beim Training die vom Deutschen Ruderverband erarbeiteten Leitlinien befolgen, die besagen, dass der Steuermann mit Mundschutz ausgestattet werden muss. Zudem werden alle unnötigen Kontakte vermieden – ohnehin sitzen die Ruderer im Boot mit einem Abstand von 1,30 Metern hintereinander – und Hygiene-Maßnahmen weiterhin eingehalten.

„Es war schön, dass wir überhaupt wieder aufs Wasser durften. Aber ein bisschen hat mir die Geschwindigkeit vom Deutschland-Achter schon gefehlt“, freut sich Weltmeister Laurits Follert auf den Neustart. Pünktlich wieder mit dabei ist Johannes Weißenfeld, der nach Bandscheibenproblemen genesen ist. Olaf Roggensack muss hingegen wegen einer Schulteroperation vorerst auf das Training verzichten. Für ihn springt Maximilian Planer ein.

Mitteilung Deutschland-Achter