Archivierter Artikel vom 17.08.2011, 16:07 Uhr
Koblenz

Der Informant als Quelle – erwünscht und geschützt

Für die Steuerermittler ist der Denunziant eine wichtige Quelle. „Hinweise aus der Bevölkerung werden ernst genommen und lösen Ermittlungen aus “, betont Elisabeth von Dorrien, Sachgebietsleiterin der Bußgeld- und Strafsachenstelle im Koblenzer Finanzamt.

Koblenz – Für die Steuerermittler ist der Denunziant eine wichtige Quelle. „Hinweise aus der Bevölkerung werden ernst genommen und lösen Ermittlungen aus “, betont Elisabeth von Dorrien, Sachgebietsleiterin der Bußgeld- und Strafsachenstelle im Koblenzer Finanzamt. Sie sind Ausgangspunkt für viele Ermittlungen. Welche Motivation der Tipp-Geber hat, ist dabei grundsätzlich egal – solange der Tipp der Wahrheit entspricht. Dann ist es für den Fiskus übrigens grundsätzlich auch unerheblich, ob der Informant namentlich oder anonym an die Behörde herantritt. Geprüft und ermittelt wird so oder so.

Und der Informant steht sogar in weitem Umfang unter Schutz: Im gesetzlichen Rahmen wird dem Angezeigten der Name des Informanten nicht genannt. Eins ist aber auch klar: Dort, wo jemand einen anderen bewusst falsch beschuldigt, hört der Spaß auf. „Dann droht dem Informanten durchaus auch eine strafrechtliche Verfolgung“, betont Finanzamts-Pressesprecher Dr. Michael Ludorf. is