Archivierter Artikel vom 23.02.2014, 08:05 Uhr

CAS verwirft Einspruch gegen Frankreichs Skicrosser

Sotschi (dpa). Frankreichs Skicrosser behalten nach einem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) ihre drei Olympia-Medaillen. Die Ad-hoc-Kammer des CAS wies einen Antrag Kanadas und Sloweniens auf Disqualifikation des Trios zurück.

Frankreich-Trio
Drei Franzosen standen beim Skicross auf dem Siegerpodest.
Foto: Vincent Jannink – DPA

Anlass des Protests waren angeblich illegale Rennanzüge mit einem günstigen aerodynamischen Effekt. So soll der Dress nach Angaben der Antragsteller erst kurz vor dem Finale gewechselt worden sein.

Die Franzosen hatten am Donnerstag durch Jean-Frédéric Chapuis, Arnaud Bovolenta und Jonathan Midol bei den Männern einen Dreifach-Triumph gefeiert. Die Athleten aus Kanada und Slowenien waren hinter dem Trio Vierter beziehungsweise Sechster geworden. Die Einspruchsfrist unmittelbar nach dem Rennen hatten Kanada und Slowenien verstreichen lassen. Der CAS begründete seine Entscheidung damit, dass beide Länder ihre Bedenken erst mehr als sechs Stunden nach Rennende geltend gemacht hatten und nicht wie vorgeschrieben 15 Minuten nach dem Final-Lauf.

CAS-Urteil

Internationale Olympia-Athleten

Medaillenspiegel

Zeitplan