Archivierter Artikel vom 12.10.2010, 21:56 Uhr
Astana

Bayern bangt: Verdacht auf Faserriss bei Klose

Der FC Bayern München muss möglicherweise vorerst ohne Nationalstürmer Miroslav Klose auskommen. Der Torjäger wurde beim 3:0-Sieg der DFB-Auswahl im EM-Qualifikationsspiel in Kasachstan mit Verdacht auf Muskelfaserriss im linken Oberschenkel kurz nach seinem Führungstor ausgewechselt.

Angeschlagen
Nach seinem Treffer gegen Kasachstan musste Miroslav Klose verletzt vom Platz.

Nach dem Spiel wurde er von den Teamärzten in der Kabine behandelt. Eine weitere Untersuchung soll nach Angaben des Deutschen Fußball-Bunds am 13. Oktober in München folgen.

«Unsere Ärzte sind in Behandlung und Beratung mit ihm. Wir werden heute noch die Münchner informieren. Ich denke, dass er sich morgen dort nochmal in Behandlung begibt», sagte Bundestrainer Joachim Löw nach der Partie in Astana. «Ich weiß noch nicht, was es ist», meinte Klose. Er könne auch keine Vermutung anstellen, um welche Verletzung es sich handle. «Nein, glücklicherweise hatte ich noch nie einen Muskelfaserriss», erklärte der Angreifer, der in Kasachstan in seinem 105. Länderspiel sein 58. Tor erzielt hatte.

Sollte sich der erste Verdacht bestätigen, würde Klose den Münchnern definitiv im Heimspiel gegen Hannover 96 am Samstag fehlen. Für den deutschen Rekordmeister, der ohnehin schon auf seine Stars Arjen Robben und Franck Ribery verzichten muss, wäre dies bei der geplanten Aufholjagd nach dem historisch schwachen Liga-Start ein weiterer Nackenschlag.