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  • Vor Südafrika-Reise den Schutz gegen Masern prüfen

    Düsseldorf (dpa/tmn). Vor einem Südafrika-Aufenthalt sollten Reisende derzeit ihren Schutz gegen Masern überprüfen. Das empfiehlt das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf.

    In dem Land am Kap seien im September und Oktober 1355 Fälle von Masern gemeldet worden. An Komplikationen seien vier Menschen gestorben, drei davon waren Kinder. Mit rund 90 Prozent der Fälle sei die Provinz Gauteng mit der Hauptstadt Pretoria die Region mit den meisten Krankheitsfällen gewesen.

    Eine Immunität bestehe in der Regel, wenn ein Mensch schon einmal an Masern erkrankt war. Als Alternative gibt es eine Impfung, die für Kinder im zweiten Lebensjahr empfohlen wird, aber auch später nachgeholt werden kann. Bei Masern zeigt sich laut dem CRM acht bis zwölf Tage nach der Ansteckung ein großfleckiger rötlicher Ausschlag auf der Haut. Zu den Symptomen gehören außerdem Abgeschlagenheit, hohes Fieber und Lichtempfindlichkeit. Entgegen einer landläufigen Meinung seien Masern «keine harmlose Kinderkrankheit», warnen die Experten. Schwere Verläufe träten auch bei Erwachsenen relativ häufig auf.

    Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

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