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  • E-Mobilität mal anders - Kaufberatung: Mercedes E-Klasse

    Die E-Klasse-Familie ist noch nicht komplett – die zwei wichtigsten Karosserieversionen gibt es aber bereits. Und auch jede Menge Motoren und Technik-Extras. Eine Übersicht.

    Das T-Modell der E-Klasse ist gerade frisch auf dem Markt
    Das T-Modell der E-Klasse ist gerade frisch auf dem Markt

    Die E-Klasse gilt als Kernmodell der Marke, ist größter Umsatzbringer im gesamten Mercedes-Portfolio.
    Die E-Klasse gilt als Kernmodell der Marke, ist größter Umsatzbringer im gesamten Mercedes-Portfolio.

    Mercedes hat vorgelegt: Als erste der drei großen deutschen Premiumhersteller hat die Daimler-Marke ihr obere Mittelklasse erneuert. Mit Limousine und Kombi stehen die beiden wichtigsten Vertreter der neuen E-Klasse schon bereit, bevor im nächsten Jahr auch BMW 5er und Audi A6 den Generationswechsel vollziehen.

    Auch bei Bedienung fährt Mercedes einen neuen Kurs. Im Lenkrad sitzen berührungsempfindliche Pads.
    Auch bei Bedienung fährt Mercedes einen neuen Kurs. Im Lenkrad sitzen berührungsempfindliche Pads.

    Kurzcharakteristik: Vom robusten Diesel-Taxi über den edlen Business-Kombi bis hin zum AMG-Extremsportler für die Rennstrecke hat die E-Klasse zahllose Rollen im Repertoire. Im deutschen Premium-Trio dieser Klasse positioniert sie sich jedoch traditionell als der Komfort-Spezialist. Und als deutlich teuerste Wahl.

    Die Farben auf dem Display sind brillant und schaffen eine Wertanmutung, wie sie bislang kein anderer Hersteller in dies
    Die Farben auf dem Display sind brillant und schaffen eine Wertanmutung, wie sie bislang kein anderer Hersteller in dieser Klasse bietet. Allerdings: Serienmäßig ist das nicht.

    Motoren: Die Antriebspalette der E-Klasse ist ein halbes Jahr nach Marktstart bereits gut gefüllt, auch wenn etwa die sportlichsten AMG-Varianten noch ausstehen. Einstiegsmotor ist zunächst ein Vierzylinderbenziner mit 135 kW/184 PS (E 200) und Handschaltung für 42.745 Euro. Wer eine Automatik wünscht, muss direkt die Allradversion für mehr als 5.000 Euro Aufpreis nehmen. Beim Basisdiesel hingegen wird direkt automatisch geschaltet – die auch generell in dieser Klasse angemessenere Antriebsvariante (110 kW/150 PS) gibt es ab 44.350 Euro. Das Leistungsband der insgesamt fünf Vierzylindermotoren reicht bis zu 143 kW/194 PS (E 220 d/Diesel) und 180 kW/245 PS (E 300/Benziner), darüber finden sich die Sechszylindermodelle E 350 d (190 kW/258 PS) sowie E 400 (245 kW/333 PS) und E 43 AMG (295 kW/401 PS). Eine Sonderrolle spielt der Plug-in-Hybrid E 350 e mit 210 kW/286 PS Systemleistung aus Benziner und E-Motor zum Preis ab 59.440 Euro. Allradantrieb gibt es als Option zunächst nur bei E 200 und E 220 d, bei den beiden V6-Benzinern ist er obligatorisch.

    Komfortabler lässt es sich derzeit in diesem Segment nicht unterwegs sein, erst recht nicht, wenn unterm Auto eine Luftf
    Komfortabler lässt es sich derzeit in diesem Segment nicht unterwegs sein, erst recht nicht, wenn unterm Auto eine Luftfederung steckt.

    Karosserie: Neben der repräsentativen Limousine gibt es nun auch den Kombi, T-Modell genannt. Der ist mit seiner dynamisierten Linienführung nicht mehr ganz so geräumig wie die Vorgängermodelle, fasst aber immer noch reichlich Gepäck. Auf Wunsch gibt es den Kombi ab dem Frühjahr 2017 auch als „All-Terrain“-Modell in trendiger Offroad-Optik. Für alle Varianten gilt: Das Platzangebot für Passagiere ist auf allen Plätzen großzügig, die Verarbeitung vorzüglich, die Materialauswahl – je nach Budget – hochwertig bis edel. Neben den drei Karosserieversionen der neuen E-Klasse gibt es aktuell noch Cabrio und Coupé auf Basis der Vorgängermodelle. Die neuen Generationen sollen 2017 starten.

    Gegenüber dem Vorgänger fällt das Ladevolumen etwas geringer aus
    Gegenüber dem Vorgänger fällt das Ladevolumen etwas geringer aus

    Ausstattung: Gut 80 Seiten hat allein die Preisliste der E-Klasse-Limousine. Entsprechend unübersichtlich fällt sie aus. Die Basisversionen bieten Klassenstandards wie Zweizonen-Klimaautomatik, Lederlenkrad und Leichtmetallräder, die Liste an Upgrades ist aber lang. Zur Erleichterung hat Mercedes einige Pakete geschnürt: Für Exterieur und Interieur gibt es oberhalb der Basis jeweils drei Stufen (Avantgarde, Exclusive und AMG Line), die sich in Ausstattungsumfang und Ausprägung deutlich unterscheiden. Dazu kommen thematisch organisierte Pakete, etwa mit Business-Extras oder Einpark-Helfern. Empfehlenswert ist vor allem das Fahrerassistenzpaket, das unter anderem den „Drive Pilot“ für autonomes Fahren umfasst, der auf der Autobahn das Steuer übernehmen kann (ab 2.261 Euro). Ein Großteil der für E-Klasse-Fahrer interessanten Punkte ist aber auch frei wählbar. Dazu zählen vor allem die Luftfederung, die die E-Klasse endgültig zur Sänfte macht (2.260 Euro), die LED-Scheinwerfer (ab 1.029 Euro, 2.320 Euro mit Multibeam-Technik) als Ersatz für die serienmäßigen Halogen-Funzeln und vor allem der große Tank mit 80 Litern (119 Euro). Ansonsten beschneidet der serienmäßige 50-Liter-Tank die Reichweite unnötig.

    Im T-Modell ist Platz en masse
    Im T-Modell ist Platz en masse

    Empfehlungen:

    Das sollte es schon sein: Mercedes E 220 d Avantgarde Limousine mit Business-Paket (u.a.: LED-Licht, größerer Tank, Einparkhilfe), ab 51.000 Euro – knapp 8.000 Euro teurer als die billigst-mögliche E-Klasse, dafür ordentlich ausgestattet

    Das Auto für die große Tour: Mercedes E 350 d T-Modell Exclusive mit Exclusive-Interieur, Comand Online-Infotainmentsystem, Luftfederung, Assistenz-Paket Plus, Park-Paket (u.a. Rückfahrkamera), Multibeam-LED-Licht, ab rund 73.000 Euro – eine E-Klasse, wie sie sein muss: mit maximalem Komfort und kräftigem Sechszylinder

    Für das gute Gewissen: Mercedes E 350 e Plug-in-Hybrid Avantgarde, ab 59.500 Euro – das Doppelmotormodell kommt mit mehr Serienausstattung als die übrigen Motorvarianten. Der theoretisch mögliche Öko-Vorteil hängt vom Fahrverhalten und vom Stromversorger ab.

    Holger Holzer/SP-X

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