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  • Welche Fettnäpfchen bei der Weihnachtsfeier lauern

    Norderstedt (dpa/tmn) - Bei Weihnachtsfeiern geht es oft ausgelassen zu - aber auch dann gelten Regeln: «Selbst wenn man sich gut versteht, bleiben es doch berufliche oder geschäftliche Kontakte», sagte Bettina Angerer.

    «Und man sollte nicht vergessen, dass man sich vielleicht schon am nächsten Morgen wiedersieht», so die Etikette-Trainerin aus Norderstedt bei Hamburg. Das kann aus vielen Gründen peinlich werden. Etwas Zurückhaltung ist deshalb auch beim vorweihnachtlichen Feiern das beste Mittel, Chef und Kollegen künftig ins Gesicht sehen zu können.

    «Der Klassiker ist sicher, dass man zu viel Alkohol trinkt und dann auf den Tischen tanzt», sagt Angerer. Wenn alle vergleichsweise locker und ausgelassen sind, ist das möglicherweise gar kein großes Problem. Aber wer sich in dieser Hinsicht hervortut, hinterlasse nicht unbedingt einen positiven Eindruck: «Bei Weihnachtsfeiern ist man nach wie vor in einem geschäftlichen Umfeld. Und so sollte man sich auch verhalten.» Die Distanz zu wahren, sei in jedem Fall ein guter Ratschlag. «Das gilt auch dafür, was man gegenüber Kollegen oder Vorgesetzten sagt», sagt Angerer - «also nicht lästern oder über etwas herziehen».

    Plumpe Vertraulichkeiten sind keine Empfehlung. Das gilt auch dann, wenn sich zwei tatsächlich oder vermeintlich näherkommen: Die Grenze zwischen Flirten und sexueller Belästigung ist schmal, und die Weihnachtsfeier nicht der Ort, sie auszutesten. Gerade wenn Alkohol im Spiel ist, sinkt die Hemmschwelle aber nicht nur in dieser Hinsicht: Mancher wird beim Feiern womöglich grob oder aggressiv oder auch nur unangenehm zutraulich. «Am nächsten Tag ist wieder jeder in seiner alten Rolle», wie Angerer betont.

    «Wer dann das Gefühl hat, er habe sich nicht so benommen, wie er sollte, spricht das am besten an.» Bei ausgeprägten Verstößen gegen die Benimm-Regeln ist eine Entschuldigung nicht die schlechteste Wahl. «Sonst kann das eine Negativspirale in Gang setzen», warnt die Etikette-Expertin. Die Weihnachtsfeier zu boykottieren und einfach nicht hinzugehen, ist ebenso wenig guter Stil - selbst wenn man nicht auf Feiern steht. «Das hat etwas von Nicht-Wertschätzung», warnt Angerer. Zumindest für eine Zeitlang mitzufeiern und dann früher zu gehen, sei die bessere Alternative.

    Wer kurzfristig ausfällt, etwa weil er krank wird oder ihm etwas Wichtiges dazwischenkommt, sollte unbedingt absagen: «Das ist immer guter Stil», sagt Angerer. «Auch wenn man denkt, da kommen 200 Leute, da fällt einer mehr oder weniger gar nicht auf.» Schließlich gehe es möglicherweise 10 oder 20 anderen auch so - und dann sollten die Organisatoren besser Bescheid wissen.

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