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  • Religion entschuldigt Schüler nicht bei Kinobesuch

    Münster (dpa/tmn). Eine Schule muss einen Schüler nicht aus religiösen Gründen von einem Kinobesuch freistellen. Das hat das Verwaltungsgericht Münster entschieden (Az.: 1 K 528/09).

    In dem Fall hatten die zu den Zeugen Jehovas gehörenden Eltern eines Siebtklässlers geltend gemacht, der Film «Krabat» sei mit ihren religiösen Überzeugungen unvereinbar. Sie wollten «sich von bösen Geistermächten fernhalten, auch indem sie mystische Filme nicht ansähen», berichtet die Fachzeitschrift «Neue Juristische Wochenschrift». Der Schulleiter lehnte eine Befreiung jedoch ab - die Romanvorlage des Films war zuvor im Deutschunterricht Thema gewesen.

    Solange Stoffvermittlung und sonstige Unterrichtsgestaltung unter Beachtung des staatlichen Neutralitäts- und Toleranzgebotes erfolgen, sei ein Gewissenskonflikt kein ausreichender Grund für eine Befreiung, heißt es in der Urteilsbegründung. Die Schule habe sich im Rahmen des staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrags gehalten.

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