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  • Zwist bei den Ruderern: Rücktritt von Schmidt

    Düsseldorf (dpa). Renko Schmidt hat seinen Rücktritt als stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ruderverbandes (DRV) erklärt. Damit zog er die Konsequenzen aus verbandsinternen Differenzen. In einem Schreiben an die Mitglieder des Präsidiums beklagte Schmidt die Kritik an seiner Arbeit.

    «Er sei seit Monaten fast unablässig von Rudersportfreunden bewusst in unterschiedlichen Bereichen verunglimpft und geschädigt worden. Dies habe zu weitreichenden Schäden in seinem privaten und beruflichen Umfeld geführt», hieß es in einer DRV-Mitteilung.

    Vor allem die unterschiedlichen Vorstellungen über die Vermarktung der Sportler führten zum Zerwürfnis. Das von Schmidt angedachte neue Marketing-Konzept für den gesamten Leistungssportbereich stieß beim Stützpunkt Dortmund, wo der Deutschland-Achter in Eigenregie vermarktet wird, auf wenig Gegenliebe. So hatte unlängst der Aktivensprecher im Namen aller Disziplinsprecher Schmidt das Misstrauen ausgesprochen.

    Der DRV-Vorsitzende Siegfried Kaidel bedauerte die Entwicklung: «Ich kann seine Entscheidung verstehen, da die Kritik über die sachliche Auseinandersetzung hinausgegangen ist und offenkundig seine persönliche und berufliche Integrität beschädigt werden sollte. Wir müssen uns fragen, wie wir unter diesen Voraussetzungen noch Ehrenamtler für die Verbandsarbeit gewinnen können, die auch noch eine klare Position beziehen.»

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