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    Zweitliga-Abstiegskampf in der heißen Phase

    Der Abstiegskampf in der 2. Bundesliga spitzt sich zu. Drei Zähler trennen den Tabellenelften Düsseldorf vom Relegationsrang. Am Freitag kommt St. Pauli. Kaiserslautern und 1860 München sind zwei weitere Traditionsclubs, die im direkten Duell unter Druck stehen.

    Nachlegen ist Pflicht
    Christopher Buchtmann will mit dem FC St. Pauli bei Fortuna Düsseldorf einen Sieg holen.
    Foto: Axel Heimken - dpa

    Düsseldorf (dpa). Nachlegen ist im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga Pflicht - nicht nur für den FC St. Pauli.

    „Wir dürfen keinen Schritt nachlassen. Wenn wir diesen Weg so einhalten, dann sind wir dabei und stehen über dem Strich“, sagte der Mittelfeldspieler des Kiezclubs Christopher Buchtmann. Mit einem Sieg im Auswärtsspiel am Freitag gegen Fortuna Düsseldorf und dem dann dritten Erfolg in Serie können die Hamburger mit dem Rivalen nach Punkten gleichziehen und einen großen Schritt im Rennen um den Klassenverbleib machen. Fünf Spieltage vor dem Saisonende zittert rund die Hälfte der Zweitliga-Clubs vor dem Absturz in die 3. Liga.

    Das gilt auch für den Tabellenelften aus Düsseldorf. In der Vorsaison feierte die Fortuna am Ende mit 35 Punkten den Klassenverbleib. Dieses Jahr sind die bereits erarbeiteten 35 Zähler noch kein Ruhekissen, sondern bedeuten lediglich drei Punkte Vorsprung auf Relegationsrang 16, den Erzgebirge Aue einnimmt. Düsseldorf ist seit vier Partien ohne Sieg. „Mit Unentschieden kommen wir nicht von der Stelle, wir müssen zusehen, dass wir gegen St. Pauli gewinnen“, erklärte Fortuna-Profi Oliver Fink.

    Auf die Traditionsvereine 1. FC Kaiserslautern (32 Punkte) und 1860 München (33), die Freitag im direkten Duell aufeinandertreffen, nimmt der Druck ebenfalls zu. Zudem befinden sich der SV Sandhausen (35), die Würzburger Kickers (32) und der Tabellen-17. Arminia Bielefeld (30) unter Zugzwang. „Es ist sehr eng für alle Mannschaften da unten“, sagte 1860-Kapitän Kai Bülow. Weit abgeschlagen ist der Karlsruher SC (22). Aufsteiger Würzburg, der am Sonntag (13.30 Uhr) im fränkischen Derby Nürnberg empfängt, wartet noch auf den ersten Rückrundensieg.

    Der aktuelle Trend spricht indes für St. Pauli. Die Hinrunde beendete das Team von Trainer Ewald Lienen mit elf Punkten auf Platz 18. In der Rückrunde holte St. Pauli bereits 21 Zähler und kletterte vorerst auf Rang 14. Gegen Würzburg fiel der 1:0-Siegtreffer durch Buchtmann erst in der 88. Minute. „Es ist wichtig, die Ruhe zu bewahren. Die Mannschaft hat sich das erarbeitet und verdient“, meinte Lienen. Sein Düsseldorfer Kollege Friedhelm Funkel ist gleichwohl davon überzeugt, dass Gegner Fortuna Nervenstärke beweist: „Wir werden die nötigen Punkte noch holen.“

    Kaiserslautern will seine Talfahrt nach nur einem Sieg aus den zurückliegenden acht Partien stoppen. In der heißen Phase des Abstiegskampfes warten noch einige Spiele gegen direkte Konkurrenten. „Es gilt jetzt gegen 1860 die Weichen so zu stellen, dass wir in den letzten vier Spielen eine bessere Ausgangssituation haben als München“, erläuterte FCK-Sportdirektor Uwe Stöver.

    Sportlich und vor allem finanziell wäre ein Abstieg kaum zu verkraften, gewaltig sind die Lasten, die der Verein zu tragen hat. Allein die Pacht der überdimensionierten WM-Arena, die im kommenden Jahr auf 2,62 Millionen Euro pro Saison steigt, wäre wohl nicht mehr zu stemmen.

    1860 wartet seit drei Partien auf einen Sieg und holte in den bisherigen 14 Auswärtspartien acht Punkte. Coach Vitor Pereira monierte nach dem jüngsten 1:1 gegen Sandhausen, dass seine Mannschaft nicht aktiv genug gewesen sei. Investor Hasan Ismaik forderte für den Saison-Schlussspurt Zusammenhalt. „Richtig ist, dass wir in den nächsten Wochen noch enger zusammenrücken müssen“, erklärte er mit Blick auf die 1860-Fans.

    Infos zum 30. Spieltag auf bundesliga.de

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