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  • Zwanziger: WM-Prämie erst ab Viertelfinale denkbar

    Berlin (dpa). Michael Ballack und Co. könnten bei der Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Sommer in Südafrika erst ab dem Viertelfinale Prämien kassieren.

    Erstmals hatte es bei der EM 2008 in der Schweiz und Österreich diese stark leistungsorientierte Prämien-Regelung für die deutsche Nationalmannschaft gegeben. «So eine Regelung könnte ich mir auch für die WM vorstellen», erklärte DFB- Präsident Theo Zwanziger in der «Bild am Sonntag». Verhandlungen über die WM-Prämien 2010 soll es vor dem Test-Länderspiel am 3. März in München gegen Argentinien zwischen dem Mannschaftsrat um Ballack und der Verbandsspitze geben.

    Für einen EM-Titelgewinn 2008 hatte der Deutsche Fußball-Bund für jeden der 23 Turnier-Spieler 250 000 Euro ausgesetzt, nach dem 0:1 im Finale gegen Spanien hatte jeder Spieler noch 150 000 Euro kassiert. Die insgesamt 3,45 Millionen Euro waren die höchste Prämie, die der DFB jemals an seine Spieler ausgeschüttet hat. Für einen Titel bei der Heim-WM 2006 hätte jeder deutsche Akteur die Rekordsummer von 300 000 Euro erhalten, die Halbfinal-Teilnahme war mit je 100 000 Euro vergütet worden. Damals waren die hohen Summen vor allem mit der Wertigkeit des Turniers im eigenen Land begründet worden. Die WM- Prämien 2010 dürften sich eher an den Summen der EM 2008 orientieren.

    DFB-Chef Zwanziger will bei den Verhandlungen auch die Zahlungen berücksichtigen, die der Weltverband FIFA an die 32 teilnehmenden WM- Länder leisten wird. Bei der Europameisterschaft 2008 hatte der DFB mit 19 Millionen Euro so viel wie nie zuvor bei einem Turnier eingenommen und so einen Gewinn von rund 2 Millionen Euro verbucht.

    Schon für die direkte Qualifikation für die WM-Endrunde in Südafrika musste der DFB tief in die Tasche greifen: Insgesamt 4,08 Millionen Euro kamen zur Auszahlung. Für insgesamt 35 Akteure wurden je 20 000 Euro pro Nominierung fällig. Die Bayern-Profis Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Mario Gomez sowie der Stuttgarter Thomas Hitzlsperger, der Hamburger Piotr Trochowski und der Schalker Heiko Westermann kamen auf die Maximalsumme von 200 000 Euro.

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