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    KölnWurminfektionen durch gründliches Händewaschen vorbeugen

    Eine unangenehme Sache: Kinder fangen sich schnell mal eine Wurminfektion ein. Die Ansteckungsgefahr ist groß. Gründliches Händewaschen ist daher das A und O.

    Kinder können sich mit wurmeierhaltigem Sand anstecken
    Infektionsfalle Sandkasten: Kinder können sich mit wurmeierhaltigem Sand anstecken.
    Foto: dpa-infocom

    Im Kindergarten- und Schulalter werden Kinder gelegentlich von Würmern befallen. Bemerkbar macht sich das durch Juckreiz am After: Insbesondere nachts kann das Kind darunter leiden, wenn die weiblichen Würmer dorthin wandern und ihre Eier ablegen. Dadurch schläft das Kind schlecht und kann sich tagsüber unter Umständen in der Schule schwer konzentrieren. Manchmal sind die Parasiten auch am Po oder im Stuhl sichtbar.

    «Gegen eine Wurminfektion helfen Medikamente, doch ohne sorgfältige Hygiene können sich Kinder immer wieder selbst anstecken», erläutert Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Bundespressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Köln. «Kratzen sie sich beispielsweise am Po, können sie mit ungewaschenen Fingern die Wurmeier wieder in den Mund befördern.« Die Bett- und Nachtwäsche sowie die Kleidung sollte häufig gewechselt und gewaschen werden. «Auf keinen Fall dürfen Eltern die Betten ausschütteln, denn dadurch verbreiten sie infektiöse Wurmeier auch im Hausstaub.»

    Gründliches Händewaschen mit Seife, Bürsten und Kürzen der Fingernägel sowie sorgfältige Toilettenhygiene zählen zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen, ergänzt Fegeler. Die Wurmeier gelangen von einem Wirt zum anderen, indem die Erreger mit dem Stuhl des einen ausgeschieden und über den Mund eines anderen Menschen aufgenommen werden. So kann beispielsweise ein Kind, das mit wurmeierhaltiger Erde, kontaminiertem Sand oder verschmutztem Spielzeug gespielt hat und die Finger in den Mund steckt, krank werden. Auch über nicht ausreichend gesäuberte Lebensmittel wie Salat können die Eier übertragen werden.

    Schätzungsweise 20 bis 40 Prozent der Fünf- bis Neunjährigen sind gelegentlich Madenwurmträger. In Deutschland gehören Madenwürmer, Spulwürmer und Bandwürmer zu den häufigsten Wurmarten. Madenwürmer (Oxyuren) verursachen die meisten parasitären Infektionen des Darmes in Westeuropa und in den USA.

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