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    BielefeldWolfsburg fiebert Cup-Duell mit Klopp entgegen

    Die Wolfsburger Verantwortlichen hatten an alles gedacht. Wenige Sekunden nach dem Final-Einzug hatten Kevin De Bruyne und Co. schon extra angefertigte Berlin-T-Shirts übergezogen.

    Euphorisch
    Der Weg ins Finale ist geebnet - ausgelassen feiern die Wolfsburger den Sieg über Arminia Bielefeld.
    Foto: Friso Gentsch - dpa

    Ein Scheitern gegen den ambitionierten Drittliga-Spitzenreiter Arminia Bielefeld war beim Bundesliga-Zweiten nicht vorgesehen, und so richtete Trainer Dieter Hecking nach dem deutlichen 4:0 (2:0) sogleich den Blick auf das Duell mit Borussia Dortmund am 30. Mai: «Es wird ein emotionales Finale mit dem Abschied von Jürgen Klopp. Wir werden aber alles tun, um den Pokal zu holen.»

    Bis dahin haben die Niedersachsen aber noch eine Aufgabe in der Liga zu erledigen. «Jetzt legen wir den Pokal zur Seite und wollen den zweiten Platz sichern», betonte der zweifache Torschütze Maximilian Arnold. Mit einem Sieg im Derby gegen den abstiegsbedrohten Rivalen Hannover 96 wären die Wölfe diesem Ziel ganz nah.

    Für dieses Spiel konnten die Wolfsburger sogar noch Kräfte schonen. Jungstar De Bruyne wurde gelbvorbelastet früh ausgewechselt, dazu war das Spiel keine wirkliche Kraftanstrengung. Mit gnadenloser Effektivität trat der Favorit auf. So war für die Arminia die Pokal-Reise nach den sensationellen Siegen gegen die Bundesligisten Berlin, Bremen und Gladbach an der vorletzten Hürde gestoppt. «Man kann nicht davon ausgehen, dass wir alle vier Wochen einen Bundesligisten rauswerfen», sagte Arminia-Coach Norbert Meier.

    Gefeiert wurde trotzdem. Minutenlang stimmten die Arminia-Fans nach dem Spiel Gesänge an. Florian Dick sprach von «Gänsehaut»-Atmosphäre und Trainer Norbert Meier betonte: «Das hat sich die Mannschaft in den letzten Wochen erarbeitet.» Für die Bielefelder geht es ab jetzt nur noch um die Zweitliga-Rückkehr, bereits am Samstag könnte gegen den Zweiten Holstein Kiel der vorentscheidende Schritt gelingen. «Wir haben noch ein Ziel. Wir sind Tabellenführer, aber wir sind noch nicht durch», sagte Dick.

    Zweimal Arnold (8. und 54.), Luiz Gustavo (31.) und Ivan Perisic (51.) machten vor 26 137 Zuschauern in der ausverkauften Schüco-Arena den zweiten Final-Einzug perfekt. 1995 hatte der VfL beim bisher einzigen Finale 0:3 gegen Gladbach verloren. «Das ist ein großer Moment für die Mannschaft, den VfL und die Stadt Wolfsburg. Es ist sensationell, dass wir das geschafft haben. Das Finale gibt dem Club einen unglaublichen Schub», sagte Manager Klaus Allofs.

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