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  • Weiterbildende Master sind Mangelware

    Essen (dpa/tmn). Für Berufstätige gibt es in Deutschland bislang nur wenige passende Masterstudiengänge: Erst jeder achte (rund 12,1 Prozent) ist als Weiterbildung ausgelegt. Das hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Essen ermittelt.

    Von den 4367 Master-Angeboten an deutschen Hochschulen richten sich 527 demnach an Absolventen mit Berufserfahrung. Besonders niedrig ist der Anteil in Schleswig-Holstein (3,0), Thüringen (3,6) und Sachsen (6,7). Diese drei Länder kommen zusammen erst auf 12 derartige Studiengänge.

    Deutlich stärker auf Berufstätige zugeschnitten ist das Studienangebot in Berlin, Rheinland-Pfalz und Bayern: Dort ist jeweils rund jeder fünfte Master weiterbildend. Der Ausbau dieses Angebots war ein Ziel der Bologna-Reform, wie Andreas Schlüter vom Stifterverband erläutert: «Die Reform sollte es ermöglichen, mit dem Bachelorabschluss in den Beruf einzusteigen und nach einigen Jahren die eigenen Kenntnisse durch ein Masterstudium berufsbegleitend auszubauen.» Die Zahlen zeigten, dass dieses Ziel bislang verfehlt wurde.

    Ländercheck des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft: www.laendercheck-wissenschaft.de

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