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  • Weiter unbesiegt: Handballerinnen auf EM-Kurs

    Mogilew (dpa). Die deutschen Handball-Frauen steuern nach ihrem dritten Qualifikationssieg weiter auf EM-Kurs. Das Team von Bundestrainer Rainer Osmann setzte sich in Mogilew gegen Weißrussland mit 30:26 (16:15) durch und bleibt in der EM- Qualifikationsgruppe 4 mit 6:0 Punkten Tabellenerster.

    Damit haben die Deutschen vor den drei noch ausstehenden Partien eine hervorragende Ausgangsposition, um eines der zwei Tickets für die Europameisterschaft vom 7. bis 19. Dezember in Dänemark und Norwegen zu lösen. Beste Werferin für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) vor 2000 Zuschauern war die Leipzigerin Susann Müller mit sechs Toren. «Wir haben uns das Leben phasenweise selber schwer gemacht. Aber wichtig war, dass wir die zwei Punkte mitgenommen haben», sagte Osmann.

    Die Deutschen, die im Oktober 2009 bereits klare Erfolge gegen Slowenien (27:17) und Italien (33:19) eingefahren hatten, mussten neben Rekord-Nationalspielerin Grit Jurack (Babypause) auch auf Stamm-Kreisläuferin Anja Althaus (Knieverletzung) verzichten. Für Althaus holte Osmann die Leverkusenerin Anne Müller zurück, die wegen ihres Studiums eigentlich eine einjährige Nationalmannschaftspause eingelegt hatte.

    Die Deutschen hatten das Geschehen schnell unter Kontrolle und führten in der 18. Minute mit 12:7. Vor allem Nadine Härdter auf der Linksaußen-Position wusste mit einer hundertprozentigen Wurfquote zu gefallen. Weil Konzentration und Konsequenz der DHB-Auswahl in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit aber nachließen, holten die Gastgeberinnen Tor um Tor auf. Vor allem über die Rückraummitte und die rechte Angriffsseite kamen die Weißrussinnen, die Deutschland bei der EM 2008 in der Hauptrunde ein 28:28 abgetrotzt hatten, viel zu leicht zum Torerfolg.

    Nach der Pause konnte sich Weißrussland sogar auf 20:18 (38.) absetzen. Denn die Abstimmung zwischen den deutschen Torhüterinnen und der Abwehr ließ phasenweise zu wünschen übrig. Doch die DHB- Auswahl berappelte sich wieder (24:21/43.). Als Sabrina Neukamp (Blomberg-Lippe) in doppelter Unterzahl einen Strafwurf herausholte und die Leverkusenerin Anna Loerper diesen zum 27:23 (51.) verwandelte, war die Vorentscheidung gefallen.

    Das zweite Duell gegen die Weißrussinnen steigt am Ostersonntag in Dessau. In der letzten Maiwoche folgen die Rückspiele gegen Slowenien und Italien.

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