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    Warriors lassen Muskeln spielen: 136:100 gegen San Antonio

    Mit 136:100 gelang den Golden State Warriors ein mehr als deutlicher Sieg im zweiten Playoff-Halbfinale gegen die San Antonio Spurs. Die Texaner waren bei der höchsten Playoff-Niederlage ihres Coaches in 24 Jahren ohne ihren Top-Star Kawhi Leonard nicht konkurrenzfähig.

    Superstar
    Stephen Curry (l) führte die Golden State Warriors zum Sieg.
    Foto: Kyle Terada - dpa

    Oakland (dpa). Die Golden State Warriors haben ein deutliches Ausrufezeichen an die Konkurrenz gesendet. Mit 136:100 (72:44) demontierte der Titelfavorit im zweiten Playoff-Halbfinale die San Antonio Spurs und führt in der „Best-of-Seven“-Serie mit 2:0.

    Die Spurs waren chancenlos. Ohne den verletzten Top-Star Kawhi Leonard zeigten die Texaner kaum Gegenwehr. „Um ein Spiel zu gewinnen, muss man den Glauben daran haben. Wir haben nicht daran geglaubt“, monierte Spurs-Trainer Gregg Popovich, der die höchste Playoff-Niederlage in bisher 24 Jahren als Trainer des fünffachen Titelträgers einstecken musste. 

    „Ich hatte bereits vor dem Spiel kein gutes Gefühl“, gab er zu. Lediglich Jonathon Simmons zeigte mit 22 Punkten Normalform. Ob Leonard am Samstag (Ortszeit) in Spiel drei wieder mitwirken kann, ist noch offen. „Wir müssen uns jetzt körperlich und mental auf das nächste Match vorbereiten“, teilte der Spanier Pau Gasol mit. „Heute war es eine Enttäuschung, aber wir werden nicht aufgeben.“

    Warriors-Superstar Stephen Curry schwärmte unterdessen von der Leistung seines Teams: „Das war stark, unglaublich.“ Nach dem knappen 113:111 zum Auftakt der Halbfinal-Serie waren die Gastgeber im zweiten Aufeinandertreffen in allen Belangen überlegen. „Wir haben vieles besser gemacht. Wir haben mit deutlich mehr Energie gespielt und besser verteidigt“, erklärte Curry. Der Spielmacher war mit 29 Punkten einmal mehr bester Werfer bei den Warriors. 

    Wegen des deutlichen Vorsprungs durften früher als üblich die Bankspieler auf das Parkett. Das Ergebnis: Am Ende punkteten sieben Golden-State-Profis im zweistelligen Bereich. „Ein gutes Zeichen für die gesamte Mannschaft“, sagte Kevin Durant, der sich mit 16 Punkten deutlich zurückhielt. Das Team aus Oakland gewann bislang alle zehn Playoff-Matches in dieser Saison. Dies schafften zuvor nur vier Mannschaften in der besten Basketball-Liga der Welt.

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