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    Vulkan-Ladies stehen vor riesiger Herausforderung

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    Foto: imago sportfotod

    Verkorkster Saisonstart

    Marina Kils (am Ball) steuerte am vergangenen Spieltag sechs Tore zum 33:29-Heimsieg der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern bei. Am Samstag empfängt der Aufsteiger den FHC Frankfurt/Oder.
Foto: Andreas Walz
    Marina Kils (am Ball) steuerte am vergangenen Spieltag sechs Tore zum 33:29-Heimsieg der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern bei. Am Samstag empfängt der Aufsteiger den FHC Frankfurt/Oder.
    Foto: Andreas Walz

    Nun ist auch die torgefährliche Rückraumspielerin - mit zwölf Treffern vergangene Woche erfolgreichste Frankfurterin beim 29:32 gegen den VfL Oldenburg - keine Erfolgsgarantie. Mt ihrem Klub hat Mietzner einen verkorksten Saisonstart erlebt, Frankfurt/Oder steht nach zwei Niederlagen gehörig unter Druck.

    Da sieht die frühe Zwischenbilanz der Vulkan-Ladies doch besser aus. Mit dem überzeugenden 33:29-Heimsieg gegen Bad Wildungen waren am vergangenen Samstag die ersten beiden Punkte unter Dach und Fach, nun hoffen die Verantwortlichen im zweiten Heimspiel in Folge auf ähnliche Rahmenbedingungen wie beim Debüt, als 825 Zuschauer für stimmungsvolle Atmosphäre in der Sporthalle Oberwerth sorgten. "Wir alle waren überwältigt von dieser Kulisse. Die Zuschauer haben uns mitgetragen, hoffentlich kommen wieder viele Leute", sagt Barna. "Ich denke, wir haben durch unsere gute Leistung und unsere kämpferisch vorbildliche Einstellung etwas von dem Vertrauensvorschuss an die Anhänger zurückgegeben."

    Auf das Duell mit Mietzner will die ungarische Trainerin der Vulkan-Ladies das Heimspiel gegen Frankfurt/Oder allerdings nicht reduzieren: "In ihrem Rückraum stehen drei Nationalspielerinnen. Frankfurt/Oder ist ein ganz anders Kaliber als Bad Wildungen. Aber sicherlich herrscht beim FHC nach den beiden Niederlagen Nervosität. Das müssen wir ausnutzen, ich sehe durchaus Chancen für uns."

    Und wie lautet das Rezept gegen Mietzner? "Wir müssen schon bei den Anspielen da sein und sie stören. Wenn Franziska losgeht, stehen wir da wie hängende Fahnen", sagt Barna. "Ihr beim Torwurf zuzusehen, ist normalerweise ein Genuss. Aber wir wollen diesmal nicht bewundernd Spalier sehen."

    Mehr Optionen

    Personell kann die Trainerin fast aus dem Vollen schöpfen. Die urkrainische Rückraumspielerin Jewgenija Knoroz hat ihre Verletzung überwunden und stellt genauso eine Option dar wie Polens Nationaltorhüterin Patrycja Mikszto, die ihre österreichische Kollegin Elisabeth Herbst - eine der Garantinnen für den Heimsieg gegen Bad Wildungen - entlasten könnte. "Ich hoffe, das Abwehr und Torhüterin wieder so gut harmonieren wie gegen Bad Wildungen", sagt Barna.

    Wunschlos glücklich ist die Trainerin der Vulkan-Ladies aber nicht, nach wie vor wird eine bezahlbare Rückraumspielerin gesucht. Weibern/Koblenz hat zwar Prudence Georgette Kinlend verpflichtet, die 20-Jährige mit Doppelspielrecht steht aber auch beim Drittligisten TuS Lintfort unter Vertrag. Lintfort hat erstes Zugriffsrecht auf die 1,74 Meter große Rückraumspielerin und beansprucht ihre Dienste in den kommenden zwei Wochen. Barna: "Sie hat einen guten Wurf, viel Potenzial im Eins-gegen-Eins-Spiel und auch in der Abwehr. Sie könnte unseren Rückraum entlasten." Entlastung ist für Barna ein wichtiges Stichwort: "Wir gehen ein großes Risiko mit unserem verhältnismäßig kleinen Kader. Wenn sich unsere Leistungsträgerinnen verletzen, sieht es düster aus. Wir müssten dringend etwas tun, aber bei unseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist es schwer, noch eine geeignete Spielerin zu finden." Und noch ein Anliegen hat die zweifache Olympiateilnehmerin. Barna: "Meine Mädels sehen gut aus, sie können Handball spielen. Aber manchmal wünsche ich mir ein bisschen mehr Härte."

    Von unserem Redakteur

    Martin Wiech

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