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  • Vorsicht bei Aktien-Empfehlungen per Fax

    Berlin (dpa/tmn). Anleger erhalten nach Angaben der Verbraucherzentrale Berlin derzeit wieder verstärkt Aktientipps per Fax. «In Wellen tauchen diese Werbeangebote immer wieder auf. Am besten behandelt man sie wie Spam», rät Geschäftsführer Peter Lischke.

    Derzeit würden Aktien eines «kleinen unabhängigen Unternehmens in Louisiana» beworben. Meist gebe es die Unternehmen tatsächlich. Wer kauft, spielt allerdings nur den Interessen der Werber in die Hände. «Die Drahtzieher der Aktion decken sich zu günstigen Tarifen mit Wertpapieren ein, bevor sie die Werbefaxe in ganz Deutschland verbreiten», sagt Lischke. Sobald nur wenige Hundert Personen kaufen, steigen die Kurse - und die Spekulanten verkaufen schnell wieder. «Nun fällt der Kurs wieder dramatisch.» Der Anleger, der auf das Fax reagierte, hat von seinem Investment also nichts - er verliert Geld.

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