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    Viele Patzer beim 3:3 zwischen Rheinböllen gegen Bengen

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    Stefano Abraham (links) ist kein Knipser: Das bewies der Rheinböllener auch beim 3:3 gegen Bengen, denn sein Kopfball fand nicht den Weg ins Tor. 
Foto: Hardy Beissel
    Stefano Abraham (links) ist kein Knipser: Das bewies der Rheinböllener auch beim 3:3 gegen Bengen, denn sein Kopfball fand nicht den Weg ins Tor.
    Foto: Hardy Beissel

    Die ersten fünf Minuten liefen für die Gastgeber. Tim Flesch und Timo Helmerich hatten zwei brauchbare Chancen, jeweils ohne Torerfolg. Danach gab es nur noch fußballerische Schmalkost. Tristesse pur. Abspielfehler als Massenware auf beiden Seiten. Technische Mängel hüben wie drüben. "Beide Mannschaften waren grottenschlecht. Keiner war fehlerlos", fand Gästetrainer Ralf Bachem folgerichtig.

    Als Rheinböllens Bester, Alex Kuznecov, in der Halbzeit verletzungsbedingt ausgetauscht werden musste, schwanden die Hoffnungen der Einheimischen ins Bodenlose. Prompt gingen die Gäste in der 50. Minute in Führung. Vorausgegangen war ein kapitaler Fehler von TuS-Keeper Marvin Heinz. Anstatt einen hoch vors Tor geschlagenen Ball zu fangen, klatschte er ihn auf den Kopf von Tim Rieder, der sich kaum vor dem 1:0 retten konnte.

    Auf der Gegenseite sorgte FSG-Torwart Tobias Wäsch für den 1:1-Ausgleich, als er einen Schuss von Philipp Steigerwald aus 25 Metern durch die Beine gleiten ließ (62.). "Bis dahin waren wenigstens die Torleute fehlerfrei", musste Bachem schmunzeln. Das Spiel wurde nicht besser, aber die Spannung stieg. Stefano Abraham vergeigte eine Superchance aus zwei Metern Torentfernung (66.). Quasi im Gegenzug markierte Alban Bardiqi auf Pass des eingewechselten Christian Morgenschweis das 2:1 für Bengen.

    Rheinböllen kämpfte sich zurück. "Dauermotzki" Christopher Rott gelang nach 82 Minuten der 2:2-Ausgleich, nachdem sich die Bengener Abwehr nicht gerade glücklich angestellt hatte. Der TuS wollte mehr als ein Unentschieden. Die Abwehr wurde vernachlässigt, obwohl TuS Trainer Peter Ritter seine Stimmbänder beschädigte mit den Rufen: "Hört auf mit dem auf Abseits spielen." Genau solch eine Situation führte zum 2:3. Dustin Friese setzte Bardiqi mit einem Nobelpass in Szene. Der quirlige Angreifer netzte zur Gästeführung ein (86.). Zu diesem Zeitpunkt schien alles gelaufen. Wenn da nicht TuS-Kapitän und Co-Trainer Philipp Steigerwald gewesen wäre. In der vorletzten Spielminute erhielten die Gastgeber einen Freistoß. Steigerwald zirkelte den Ball flach an der Mauer und Torwart Wäsch vorbei zum 3:3-Endstand.

    "Das war ein Fehlerspiel", war sich Rheinböllens Trainer Peter Ritter mit seinem Kollegen aus Bengen einig. "Solche Torwartfehler siehst du sonst nicht in der Bezirksliga. Bei uns hat nicht nur der letzte Pass, sondern schon der vorletzte gefehlt. Natürlich wollten wir gewinnen, aber nach dem Spielverlauf sind wir mit dem Unentschieden zufrieden", so das Fazit von Ritter.

    Von unserem Mitarbeiter

    Robert Mattern

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