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  • Videospiele: Altersfreigabe kein pädagogischer Wert

    Berlin (dpa/tmn). Die Altersfreigabe auf PC- oder Konsolenspielen sagt nichts über deren pädagogischen Wert aus. Es werde lediglich geprüft, ob Kinder im jeweiligen Alter einen Titel ohne Risiko spielen können, erläutert Jürgen Hilse.

    Er ist Ständiger Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) in Berlin. Ein Managerspiel habe üblicherweise eine sehr niedrige Altersfreigabe, weil keine für Kinder problematischen Inhalte auftauchen. Das bedeute aber nicht, dass solche komplexen Simulationen schon für Grundschulkinder geeignet sind.

    Die USK-Altersfreigabe erfolgt in fünf Schritten: «ab 0», «ab 6», «ab 12», «ab 16» und «ab 18». Für die Prüfung und die Bewertung der Spiele sind die Obersten Landesjugendbehörden verantwortlich. Tragen Spiele keine Alterskennzeichnung, dürften sie nur an Erwachsene verkauft werden, erklärt Hilse auf dem Portal «spielen-verbindet.de» des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware.

    Zum Interview: dpaq.de/interview-hilse

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