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    FrankfurtVerstehen, verfolgen, verteilen: Worauf es bei Aktien ankommt

    Die Kurse steigen wieder. Und obwohl die Schuldenkrise noch lange nicht ausgestanden ist, greifen Anleger vermehrt zu Aktien. Aber welche Anlage ist dabei die richtige?

    Worauf es bei Aktien ankommt
    Die Aktienkurse steigen wieder. Anleger sollten sich von solchen kurzfristigen Trends aber nicht verleiten lassen. Sie sind besser beraten, wenn sie langfristig investieren.
    Foto: Andrea Warnecke - DPA

    Die Konjunktur schwächelt - und dennoch steigen die Aktienkurse. Anleger sollten sich von solchen Trends aber nicht zu sehr beeinflussen lassen, sagt Norbert Kuhn vom Deutschen Aktieninstitut (DAI) in Frankfurt. «Denn die Märkte sind weiterhin sehr nervös.» Das heißt: Bei schlechten Nachrichten kann die Stimmung schnell umschlagen, und die Kurse fallen wieder. Doch worauf kommt es bei der Anlageentscheidung am Aktienmarkt an? Ein Überblick:

    Langfristig investieren: Anleger sollten nicht zu sehr auf kurzfristige Gewinne setzen. «Das ist spekulativ und kann auch schief gehen», sagt Kuhn. Besser ist es aus Sicht des Aktienexperten, langfristig zu investieren. «Mindestens zehn Jahre sollten Anleger schon dabei bleiben.» Dann könnten sie zwischenzeitliche Schwächephasen auch mal aussitzen.

    Geschäftsmodell verstehen: «Niemand sollte sein Geld in ein Unternehmen investieren, das er nicht versteht», rät Kuhn. Denn dann könne er auch nicht einschätzen, wie die Zukunftsaussichten sind. Das ist aber entscheidend für die Kursentwicklung. Auch Vertrauen in das Management sollte ein Anleger grundsätzlich haben. Schließlich ist dies verantwortlich für den Erfolg der Firma. «Wenn man da ein schlechtes Gefühl hat, sollte man lieber nicht kaufen.»

    Unternehmen beobachten: Lieber ein wenig warten als zu schnell zugreifen, ist die richtige Devise. Wer sich eine Aktie ausgesucht hat, sollte das Unternehmen über einen längeren Zeitraum verfolgen. «Dann bekommt man ein gutes Gefühl dafür, wie es um das Unternehmen derzeit bestellt ist», sagt Kuhn. Dabei sollten Anleger auch prüfen, ob eine Dividende gezahlt wird und wie diese finanziert wird. Bleibt nach Auszahlung der Dividende kein Geld mehr für Investitionen übrig, ist das eher ein schlechtes Zeichen.

    Geld verteilen: Was für die Geldanlage generell gilt, ist bei Aktien besonders wichtig: Anleger sollten ihr Geld streuen. «Acht bis zehn Aktien sollte ein Anleger im Depot haben», empfiehlt Kuhn. Verteilt werden sollte das Geld dabei am besten über verschiedene Branchen und auch Länder. Denn dann könnten Kursverluste des einen Papiers mit Kursgewinnen des anderen ausgeglichen werden. Wer solide Substanzwerte mit Wachstumswerten mische, könne seine Chancen erhöhen, ohne unnötig Risiken einzugehen.

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