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  • Ultraschall statt Fruchtwasseruntersuchung

    Hamburg (dpa/tmn). Um bei einem ungeborenen Kind Fehlbildungen zu erkennen, ist nicht unbedingt eine Fruchtwasseruntersuchung nötig. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) in Hamburg hin.

    Ein offener Rücken etwa oder ein Herzfehler lassen sich oft auch mit einer gezielten Sonographie aufdecken. Auch auf körperliche Merkmale, die zum Beispiel auf eine Chromosomenstörung wie das Down-Syndrom hindeuten können, werde das Kind untersucht.

    Eine eindeutige Diagnose ist der DEGUM zufolge damit zwar nicht möglich. Aber die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Kind betroffen ist, lasse sich genauer beziffern. Diese Information reiche vielen werdenden Müttern. Sie verzichten dann auf eine Fruchtwasserpunktion, die Frauen über 35 angeboten wird, um erblich bedingte Schäden des Kindes auszuschließen. Diese Untersuchung birgt ein Fehlgeburtsrisiko von 0,5 Prozent.

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