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  • Trainer Wolf soll Offenbach den Aufstieg bringen

    Offenbach (dpa). Wolfgang Wolf ist neuer Trainer beim Fußball-Drittligisten Kickers Offenbach und soll den Traditionsclub wieder in die 2. Fußball-Bundesliga führen.

    Der 52-jährige Pfälzer tritt die Nachfolge von Steffen Menze an, von dem sich der Club auf Druck des Führungsgremiums mit Präsident Dieter Müller an der Spitze nach sieben Spielen in Serie ohne Sieg getrennt hatte. Noch am 29. Januar hatten der OFC und Menze, der im Oktober 2009 das Amt vom zum Zweitligisten FSV Frankfurt gewechselten Hans-Jürgen Boysen übernommen hatte, den Vertrag bis 2011 verlängert.

    «Wolfgang Wolf war von Anfang an unser Wunschkandidat und er ist richtige Mann für den OFC», betonte OFC-Manager Andreas Möller bei der Präsentation des neuen Trainers, der einen Vertrag bis zum Saisonende mit Option bei Aufstieg bis 2011 unterschrieb. Unter Menze hatte das Team aus den ersten vier Spielen zehn Punkte, in den folgenden sieben Spielen aber nur noch drei Zähler geholt. Nach der 1:2-Heimschlappe am Sonntag gegen Borussia Dortmund II sowie dem 0:1 in Osnabrück zuvor wurde der 41-Jährige beurlaubt.

    «Wir sind alle überzeugt, dass er den OFC nach vorne bringen wird», sagte Möller über Wolf. 2007 hatte Wolf noch eine entsprechende Offerte der Offenbacher aus finanziellen Gründen abgelehnt. Der Coach trainierte zuletzt den griechischen Erstligisten AO Xanthi und war dort im September 2009 bereits nach drei Spielen wieder beurlaubt worden. Davor arbeitete er unter anderem beim VfL Wolfsburg (1998-2003), 1. FC Nürnberg (2003-2005) und zuletzt beim 1. FC Kaiserslautern (2005-2007). Mit Nürnberg feierte er als größten Erfolg seiner Trainerkarriere 2004 den Aufstieg in die Bundesliga, Wolfsburg führte er 1999 erstmals in die UEFA-Cup-Qualifikation.

    In Offenbach gilt für Wolf zuallererst, die bisherige Talfahrt der Kickers von Platz eins auf vier zu stoppen. Der Rückstand auf Tabellenführer VfL Osnabrück beträgt vor dem nächsten Auswärtsspiel bei Holstein Kiel sechs Punkte, auf den Relegationsplatz (noch) drei. «Unser Ziel ist mindestens Platz drei», betonte Wolf. «Wir müssen bereit sein, wenn Osnabrück oder Ingolstadt da oben noch einbricht. Für mich ist klar, dass der OFC kein Drittliga-Club ist und eine andere Perspektive hat.»

    Den Zweitliga-Aufstieg hatte sich der OFC schon vor Menze und Wolf zum Saisonziel gesetzt. «Wir sind zum Aufstieg verurteilt», verkündete Schatzmeister Horst Zang auf der Jahreshauptversammlung im Dezember angesichts von Verbindlichkeiten in Höhe von 3,7 Millionen Euro. Die Profi-Abteilung wird 2010/2011 aus dem eingetragenen Verein ausgegliedert. Erst damit kann auch der rund 25 Millionen Euro teure Neubau des Stadions auf dem ehrwürdigen Bieberer Berg in Angriff genommen werden. Das Projekt wird mit Steuergeldern von der Stadt mit 10 Millionen und vom Land Hessen mit 12 Millionen Euro finanziert.

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