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    Top-Sportler zu Olympia-Aus für ARD und ZDF

    Hamburg (dpa). Zahlreiche deutsche Top-Sportler haben auf das endgültige Aus der Öffentlich-Rechtlichen für die kommenden Olympischen Spiele mit Unverständnis reagiert.

    Fabian Hambüchen
    Fabian Hambüchen äußerte sich enttäuscht über das Olympia-Aus der Öffentlich-Rechtlichen.
    Foto: Lukas Schulze - dpa

    „Der Ausstieg von ARD und ZDF ist nicht nachvollziehbar und enttäuschend“, sagte Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen der „Bild“-Zeitung. Damit werde den Sportlern „eine ganz große Bühne genommen“, sagte der 29-Jährige. „Ich setze jetzt aber voll auf Eurosport, die sich in der Vergangenheit turnbegeistert gezeigt haben.“

    Noch drastischer äußerte sich Ex-Wasserspring-Weltmeister Patrick Hausding: „Schande über Sport-Deutschland! Verdummung und fehlende Wertevermittlung durch vielfältigen Sport“, sagte er laut „Bild“. Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste meinte: „Natürlich ist es unglaublich, dass die Öffentlich-Rechtlichen die Spiele nicht mehr zeigen. Aber was ARD und ZDF zuletzt angeboten haben, hat mich nicht überzeugt. Vielleicht bringt Eurosport ja frischen Wind rein.“

    Mögliche positive Seiten der Entscheidung betonte auch Michael Vesper, der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). „In dem Neuanfang kann auch eine Chance liegen“, sagte er der „Welt“. „Ich bin davon überzeugt, dass Eurosport seine Ankündigungen umsetzen und im Free-TV in einem ähnlichen Umfang berichten wird - im digitalen Bereich, der sehr schnell wächst, vermutlich sogar noch viel ausgedehnter als bisher.“

    Eurosport-Mitteilung vom Montag

    IOC-Mitteilung vom 29. Juni 2015

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