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    Berlin«test»: Schlankheitspillen zum Abnehmen «wenig geeignet»

    Wenn es doch so einfach wäre: Schnell eine Pille schlucken und abnehmen. Damit werben Anbieter von Schlankheitsmitteln. Doch die Stiftung Warentest kommt nach einer Untersuchung zu einem anderen Ergebnis.

    Schlankheitspillen «wenig geeignet»
    Eine Pille allein lässt die Pfunde nicht purzeln.
    Foto: Franziska Koark - DPA

    Schlankheitspillen allein nützen kaum etwas. Weniger essen, mehr bewegen - das ist das Patentrezept für erfolgreiches Abnehmen. Allerdings weisen viele Anbieter von Schlankheitsmitteln nur im Kleingedruckten auf diesen Umstand hin, hat die Stiftung Warentest in einer Untersuchung von 20 Produkten festgestellt. Sie kommt zu dem Urteil, dass die Mittel im Test «wenig geeignet» sind: Für keines sei belegt, dass Übergewichtige damit deutlich abnehmen und das Gewicht dann langfristig halten können, heißt es in der Zeitschrift «test» (Ausgabe 02/2014).

    Positiv vermerken die Warentester, dass in keinem der untersuchten Produkte riskante Stoffe wie illegale Appetitzügler stecken. Sie weisen aber darauf hin, dass Nebenwirkungen wie allergische Reaktionen oder Verstopfungen möglich sind. Sie raten grundsätzlich, das Geld für Pillen, Pulver und Co. lieber in ein gutes Fitnessstudio zu investieren. Das könne pro Tag deutlich weniger kosten als eine Tagesration eines Schlankheitsmittel. Dauerhaft sollte viel Obst, Gemüse und Vollkornkost auf dem Speiseplan stehen.

    Service:

    Die Verbraucherzentrale Hamburg stellt auf ihrer Webseite die Broschüre «Schwarze Liste der Schlankheitsmittel» als Download für 1,80 Euro zur Verfügung. Außerdem kann sie unter der Telefonnummer 040/24 83 21 04 bestellt werden.

    Broschüre der Verbraucherzentrale downloaden

    Gegen Heißhunger hilft Milch

    Milch kann Heißhungerattacken vorbeugen. Das hängt nach Angaben der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM) mit ihrem niedrigen glykämischen Index zusammen. Das bedeute, dass sie den Blutzuckerspiegel anders als etwa Weißbrot nur langsam ansteigen lässt und zwei bis drei Stunden auf einem mittleren Niveau hält. Steigt der Blutzuckerspiegel dagegen schnell an, dann sinkt er auch rasch wieder - das Gehirn bekommt dadurch die Botschaft, dass der Körper etwas zu essen braucht. Milch enthält außerdem viel Eiweiß. Dieses macht der LVBM zufolge länger satt als andere Nährstoffe.

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