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  • Studenten in Hessen müssen mehr zahlen

    Frankfurt/Main (dpa). Studieren ist an Hessens Universitäten teurer geworden. Die Beiträge der Studenten für das kommende Sommersemester sind an den fünf Unis leicht gestiegen, wie eine Umfrage ergab.

    Vor allem die Studentenwerke nehmen mehr Geld und begründen dies mit höheren Kosten für Essen und Wohnheime. Für den öffentlichen Nahverkehr müssen die Studierenden zumindest in Mittelhessen tiefer in die Tasche greifen.

    An der größten Hochschule Hessens, der Frankfurter Stiftungsuniversität, sind die Beiträge mit 273,50 Euro am höchsten. Davon entfallen 152,40 auf das Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr, wie Sprecher Olaf Kaltenborn erläuterte. Das Studentenwerk bekommt 65 Euro pro Student und damit 10 Euro mehr als im laufenden Wintersemester. Die Juso-Hochschulgruppe nennt die Erhöhung nicht nachvollziehbar und fordert mehr Transparenz vom Studentenwerk. Der Aufschlag komme für die Studenten überraschend. «Wir finden es wichtig, dass die Studierenden wissen, was mit ihrem Geld passiert», heißt es in einer Mitteilung. Der Beitrag für den AStA wird - zum Ärger der Studierendenvertretung - von acht auf vier Euro pro Rückmeldung gekürzt. Als Grund nennt die Uni-Leitung die Rücklagen des AStA in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro.

    An der der Universität in Marburg ist der Studienbeitrag um 11 auf 242 Euro gestiegen. An das Studentenwerk werden mit 73 Euro 8 Euro mehr als bisher gezahlt, wie eine Sprecherin der Uni erläuterte. Davor habe der Beitrag zwei Semester lang konstant bei 65 Euro gelegen. Die Kosten für das Nahverkehrsticket steigen zum Sommersemester um 3 Euro auf 115 Euro. Der AStA in Marburg bekommt 8,70 Euro pro Student.

    In Kassel zahlen die Studierenden 231 Euro für die Rückmeldung zum Sommersemester und damit 11 Euro mehr als für das laufende Semester. Der Beitrag für das Studentenwerk wurde um 8 Euro auf 73 Euro erhöht, wie eine Uni-Sprecherin sagte. Der Anteil für das Nahverkehrsticket sei um knapp 3 Euro auf 99,51 Euro gestiegen. Für jede Rückmeldung erhält der AStA in Kassel nach wie vor 9,20 Euro.

    An der Technischen Universität Darmstadt (TUD) bezahlen die Studenten 225,50 Euro - das sind 17,50 Euro mehr als für das laufende Wintersemester. Wie Uni-Sprecher Christian Siemens erläuterte, müssen die angehenden Akademiker im Sommer 80 Euro für das Studentenwerk aufbringen, 15 Euro mehr als im Wintersemester. Der AStA bekommt künftig 10,50 Euro und damit 2,50 mehr als vorher. Unverändert werden 85 Euro für das Semesterticket eingezogen.

    In Gießen und Darmstadt sind die Studentenbeiträge am niedrigsten. 222,45 Euro fallen bei der Rückmeldung in Gießen an. Davon entfallen 93,06 auf das Semesterticket, das zuvor 90,36 Euro gekostet hat, wie eine Sprecherin der Uni sagte. Der AStA bekommt 8,50 Euro, das Studentenwerk 70,89 Euro.

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