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  • Stickl will Medaille: «Start nicht verschlafen»

    Cypress Mountain (dpa) - Bei der Olympia-Premiere im Skicross möchte Simon Stickl nicht nur Spaß, sondern im besten Fall eine Medaille haben, wenn er an 21.Februar mit 34 weiteren Startern auf den Kurs am Cypress Mountain geht.

    «Wenn ich den Start verschlafe, wird es wohl nichts, klappt er aber gut, dann kann es auch eine Medaille werden», sagte der 22-Jährige vom SC Bad Wiessee. Sein erster Sieg in dieser Weltcup-Saison in St. Johann hat die Zuversicht gestärkt, doch bei den Skicross-Artisten ist alles möglich. Denn auf der Piste geht es im Pulk der vier Läufer zur Sache. «Nur schubsen, schlagen und ziehen ist verboten», erklärte Stickl und versicherte: «Am Fernseher sieht es schrecklicher aus, als es ist.»

    Die Strecke auf dem Hausberg von Vancouver ist sehr anspruchsvoll. «Es ist der schönste, aber auch der schwerste Kurs», berichtete Stickel, der erst seit drei Jahren Skicross fährt und bei der Weltmeisterschaft Platz 29 belegte. Wegen der zahlreichen steilen Kurven wird sie auch als «breite Bobbahn» angesehen, auf der man 70 Sekunden und damit länger als auf jeder Weltcup-Piste fährt. Den «Skicross-Gladiatoren» verlangt sie konditionell alles ab.

    Keine gute Erfahrungen machte Anna Wörner vor einem Jahr bei den olympischen Testwettkämpfen auf der kniffligen Strecke am Cypress Mountain. Bei einem Sturz zog sich die angehende Erzieherin aus Garmisch-Partenkirchen eine Hüftprellung und Gehirnerschütterung zu. «Ich habe noch eine Rechnung offen», sagte die 20-Jährige, für die es zusammen mit Julia Manhard und Heidi Zacher am 23. Februar ernst wird.

    Ebenso wichtig wie der persönliche Erfolg ist für die Skicross-Athleten aber, den Platz im olympischen Programm auf Dauer zu sichern und die Popularität ihrer Disziplin zu steigern. «Ich bin stolz, dass wir olympisch sind und wünsche mir, dass wir Skicrosser die Chance nutzen können, um unseren Sport einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen», sagte Julia Manhard.

    Spektakulär wird es auf jeden Fall, wenn in den Finalrunden vier Starter antreten und im K.o.-System den Olympiasieger küren. Stars der jungen Skicross-Zunft sind der alpine Ex-Weltmeister Daron Rahlves (USA) und die frühere Abfahrts-Weltcupgewinnerin Katharina Gutensohn (Österreich). «Rahlves ist gut für unseren Sport, ihn kennt Gott und die Welt», sagte Stickl.

    Den früheren Alpinen kommen bei der Hatz über die Piste ihre skirennfahrerischen Qualitäten zugute. «Man hat dadurch ein gutes Rüstzeug», sagte Martin Fiala aus Obermaiselstein. Er startete mit mäßigem Erfolg bei zwei alpinen Ski-WM und beendet 1995 seine Karriere. 2009 wagte er das Comeback im Skicross und schaffte auf Anhieb die Olympia-Qualifikation - mit 42 Jahren.

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