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  • Start der Snowboarder: «Wir hauen uns runter»

    Cypress Montain (dpa) - Bei der ersten Snowboard-Entscheidung der Olympischen Winterspiele zählt David Speiser zwar nicht zu den Top- Favoriten, Hoffnungen auf das Podest darf sich der 29-Jährige dennoch machen.

    «David ist momentan Sechster im Gesamtweltcup. Er gehört sicher zum erweiterten Kreis derer, die ein gutes Ergebnis machen können», meinte Timm Stade, der Sportdirektor des Snowboard Verbandes Deutschland (SVD). Die größten Chancen auf Edelmetall haben die deutschen Snowboarder in der zweiten Olympia-Woche durch die Olympia- Zweite Amelie Kober und ihre Mitstreiter im Parallel-Riesenslalom, doch schon vorher wollen sie für erfreuliche Signale sorgen.

    «Wir hauen uns runter und hoffen, ein positives Zeichen setzen zu können», sagte Speiser, der im Weltcup schon fünfmal auf das Podest fuhr. Zweiter deutscher Starter beim Spektakel auf der 16,6 Millionen Kanada-Dollar (11,6 Millionen Euro) teuren Anlage für die Snowboarder und Freestyler in Cypress Montain ist Konstantin Schad. Der Miesbacher, der selbst im letzten Moment auf den Olympia-Zug aufsprang, will ebenfalls in die Top-10 und sieht seinen Mitstreiter als «sicheren Kandidaten» für diese Ränge.

    Top-Favorit ist der Franzose Pierre Vaultier, der bei fünf Saisonstarts vier Siege landete und einmal Zweiter wurde. Doch gerade bei den Positionskämpfen im Snowboardcross kann sich niemand sicher sein. «Bei Olympia, da kann alles passieren. Da gehört alles zusammen, da man muss gesund sein und auch das nötige Glück haben. Die Boards müssen passen, und das Wetter ist nicht ohne», erklärte Speiser. Und Schad warnte vor zu viel Vollgas: «Ganz das Hirn ausschalten ist beim Boardercross nicht.»

    Schad ist Neuling, Speiser hatte 2006 in Turin den 32. Platz belegt und geht gereift an den Start: «Bei den zweiten Spielen weißt du, was auf dich zukommt. Man kann cool bleiben und mehr genießen.»

    Nachdem die Olympia-Organisatoren mit Lastwagen und Helikoptern tonnenweise Schnee nach Cypress Mountain gebracht haben, dürfen die Snowboarder auf gute Bedingungen hoffen. «Die Leute bauen Tag und Nacht am Kurs», lobte Stade. «Wahnsinn, vor denen kann man nur den Hut ziehen.»

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