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    SG Weitefeld-Langenbach kontert TuS Montabaur am Ende aus

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    Die gestressten Kreisstädter bemühten sich zwar, waren aber meist zweite Sieger und kamen zum Schluss böse unter die Räder. Gestresst deshalb, weil sie ohne ihren Trainer auflaufen mussten. Wolfram Kohns hatte am Freitagabend überraschend seinen Rücktritt erklärt. Dazu sagte TuS-Chef Jörg Nicolaus: "Kohns hat uns nach reiflicher Überlegung mitgeteilt, dass er aus persönlichen Gründen mit der Mannschaft nicht mehr zusammenarbeiten werde. Da gleichzeitig mit Kurt Atzinger ein potenzieller Vertreter im Urlaub ist, arbeitet zurzeit Kapitän Tim Schenkelberg mit dem Team, während wir uns um einen neuen Trainer bemühen."

    Das Bemühen war auf dem Rasen auch der Mannschaft nicht abzusprechen. Zwar kontrollierten die Gäste weitgehend das Geschehen, mussten aber höllisch aufpassen, wenn die Gastgeber aus der Abwehr schnell in die Spitze und da auf Dominic Reusch und Niklas Wörsdörfer umschalteten.

    Nach dem Wechsel eigentlich das gleiche Bild, nur dass sich jetzt erste Unaufmerksamkeiten in die TuS-Abwehr einschlichen. Eine davon nutzte Weitefelds Christian Hüsch zur Führung, nach der sich die Gäste überraschend zurückzogen - bis zum Ausgleich durch Matthias Wincek. Jetzt wollte Montabaur den Sieg und lief ins offene Messer. Dazu Jörg Nicolaus: "Das war zum Schluss ganz bitter. Weitefeld war die effektivere Mannschaft, die uns zuletzt brutal ausgekontert hat. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und sind wiederum abgestraft worden."

    Von einem "sehr guten Bezirksliga-Spiel" und einem "verdienten Sieg" sprach der Weitefelder Trainer Volker Heun, der aber auch eine Schwachstelle bei seiner Mannschaft ausgemacht hatte: "Meine Spieler haben nach der Führung den Eindruck erweckt, als habe der Treffer Montabaur mehr aufgebaut als uns. Da haben wir uns den Ausgleich nahezu erbettelt, nachdem wir bis dahin das Geschehen diktiert hatten." Stimmt genau, denn nach etwa einer Stunde fruchteten die TuS-Bemühungen, und der kämpferische Einsatz schien sich mehr und mehr durchzusetzen. Der Ausgleich lag mehrfach in der Luft, fiel aber dann erst zehn Minuten vor dem Spielende.

    Heun: "Zu diesem Zeitpunkt konnte ich mich mit dem Gedanken an ein Unentschieden durchaus anfreunden. Aber wir hatten das Glück, dass Montabaur nun alles wollte und uns mit unkontrolliertem Vorwärtsgang in die Karten gespielt hat. Dadurch konnten wir unsere Konterstärke erfolgreich zeigen und fahren nun mit einem deutlichen Sieg nach Hause. Der ist vielleicht zu hoch ausgefallen, aber wir haben die TuS-Einladung angenommen und uns damit auch diesen Erfolg verdient." par

    Montabaur: Scheid - Sprenger (82. Malici), Böhm, Atzinger (75. Säger), Bichert - Römer, Wincek, Dinler, Weber - Reusch, Wörsdörfer.

    Weitefeld: Trippler - Aguilar, Grahn, Müller - Blazek, Reifenrath, Lohmar, Ross, Neitzert - Weller, Chr. Hüsch (82.) Schmidt).

    Schiedsrichter: Tobias Oppermann (Urbar).

    Zuschauer: 80.

    Tore: 0:1 Christian Hüsch (55.), 1:1 Matthias Wincek (80.), 1:2 Jens Reifenrath (86.), 1:3 Marvin Schmidt (89.), 1:4 Joshua Weller (90.).

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