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    SG Mendig/Bell bleibt vorn: Nürnberg steht zweimal richtig

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    Foto: Andreas Walz

    Durchatmen war bei Eintracht-Trainer Wolfgang Müller angesagt: "Wir hatten mehr Spielanteile und mehr Chancen, deshalb geht der Sieg auch vollkommen in Ordnung. Gönnersdorf hat aber bis zur Schlussminute gekämpft und war immer gefährlich."

    Dass die Gäste gefährlich waren, zeigten sie bereits nach vier Minuten. Nach einem langen Ball war sich Mendigs Torhüter Jan Heinemann mit einem Verteidiger nicht einig. Frei nach dem Motto: "Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte", nutzte Melf Hargens dieses Missverständnis aus und lupfte den Ball über Heinemann hinweg zum 0:1 ins Tor.

    Danach überließen die Gäste den Hausherren das Feld und versuchten erst einmal, das eigene Tor sauber zu halten. Dies gelang auch bis zum Pausentee recht ordentlich, ihre wenigen Chancen vergaben die Mendiger allesamt.

    In der zweiten Halbzeit kam dann der Auftritt von Thomas Nürnberg. Innerhalb einer Minute traf der Topstürmer doppelt - nach gleichem Muster: langer Ball hinter die Abwehrreihe, Pass von außen in die Mitte, wo Nürnberg zweimal goldrichtig stand. Dies ärgerte auch Gästetrainer Mark Müller hinterher: "Zweimal der gleiche Gegentreffer, so etwas darf uns nicht passieren."

    Ansonsten vergab Mendig noch weitere Gelegenheiten zur Entscheidung, was sich in der 72. Minute fast noch gerächt hätte. Doch Schiedsrichter Benjamin Klapper aus Kruft erkannte einen Rhenania-Treffer aufgrund eines angeblichen Handspiels nicht an.

    Kurz vor dem Ende sah dann noch Gästespieler Christian Heuser die Gelb-Rote Karte, die aber nur noch statistischen Wert hatte.

    Mendig/Bell erfüllte die Pflicht und ist damit weiter im Rennen um den Aufstieg. Dieser Fakt stimmte letztendlich auch Wolfgang Müller zufrieden: "In dieser Phase der Saison zählen für mich nur die drei Punkte. Für alles andere kann ich mir sowieso nichts kaufen." Sein Pendant auf Gönnersdorfer Seite war mit dem Gezeigten seiner Elf ebenfalls froh: "Wir haben dem Ligaprimus alles abverlangt. Mehr kann ich eigentlich nicht fordern", sagte Mark Müller. jam

    SG Mendig/Bell: Heinemann, Krämer (58. Ibragimow), Kossmann, Schäfer, Philipp Geisen, Schlich, Rausch, Heinemann, Mintgen (45. Groß), Nürnberg, Bolz (64. Bembere).

    FC Gönnersdorf: Ralf Heuser, Christian Heuser, Krupp, Denkhaus, Andreas Heuser, Groß, Frömbgen, Friedsam, Schmitz (65. Oligschläger), Hargens, Schmidgen.

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