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  • Schnell Widerspruch gegen Gesundschreibung einlegen

    Rostock (dpa/tmn). Wird ein gesetzlich Versicherter von seiner Krankenkasse gegen seinen Willen «gesundgeschrieben», sollte er umgehend Widerspruch einlegen. Denn mit der Gesundschreibung ende zugleich die Krankengeld- beziehungsweise Entgeltfortzahlung.

    Darauf weist die Unabhängige Patientenberatung (UPD) in Rostock hin. Außerdem gilt der Patient dann als arbeitsfähig, auch wenn er sich noch krank fühlt. Auch der behandelnde Arzt kann aktiv werden, wenn der Patient seiner Einschätzung nach weiterhin krank ist: Er kann bei der Krankenkasse ein Zweitgutachten beantragen, um die Arbeitsunfähigkeit erneut überprüfen zu lassen. Der UPD zufolge kommt es öfter vor, dass von ihrem Arzt krankgeschriebene Patienten aufgrund eines Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse für gesund erklärt werden.

    Weitere Infos: www.unabhaengige-patientenberatung.de

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