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    SC 07 Bad Neuenahr verpasst vor 1460 Zuschauern knapp Überraschung gegen Frankfurt

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    Höhenflug unsanft gestoppt: Nach drei Siegen in Folge musste der SC 07, links Antonia Hornberg, nach großem Kampf eine 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FFC Frankfurt hinnehmen. 1460 Zuschauer sahen eine spannende Partie, in der bei Bad Neuenahr Celia Okoyino da Mbabi und Marie Pyko schon früh verletzt ausschieden.
Foto: Vollrath
    Höhenflug unsanft gestoppt: Nach drei Siegen in Folge musste der SC 07, links Antonia Hornberg, nach großem Kampf eine 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FFC Frankfurt hinnehmen. 1460 Zuschauer sahen eine spannende Partie, in der bei Bad Neuenahr Celia Okoyino da Mbabi und Marie Pyko schon früh verletzt ausschieden.
    Foto: Vollrath

    Kerstin Garefrekes (71.) stellte den knappen Frankfurter Erfolg im Apollinarisstadion sicher und hielt damit die Tür zur Champions League offen. "Frankfurt war klar überlegen, aber in der Offensive haben sie nur wenige Ideen entwickelt. Unsere Chancen haben wir auf der anderen Seite leider nicht genutzt", trauerte Bell den verlorenen Punkten nach.

    Gut gestaffelte Abwehr

    Wer erwartet hatte, dass Frankfurt mit Leichtigkeit den Ton angeben würde, sah sich schon in den Anfangsminuten getäuscht. Bad Neuenahr stand gut sortiert und tief gestaffelt in der Defensive, um dann nach vorn munter und gefällig mitzuspielen. Frankfurt dagegen agierte gegen die Bad Neuenahrer Defensive nervös und ideenlos.

    Dabei hatte der SC 07 schon früh zwei schwere Rückschläge hinnehmen müssen. Neun Minuten waren absolviert, da fasste sich Célia Okoyino da Mbabi nach dem ersten Torschuss an den Oberschenkel - Zerrung, die Partie war für sie gelaufen. Sechs Minuten später musste auch noch Marie Pyko verletzt aus der Partie genommen werden. Bells taktisches Konzept, über diese beiden Spielerinnen Konter zu initiieren, war damit frühzeitig schon durchkreuzt.

    Dennoch gab's nachher Lob vom Gegner: "Bad Neuenahr hat einen guten Ball gespielt. Wir hatten Schwierigkeiten, unsere Angriffe abzuschließen. Wir mussten Geduld bewahren. Mit dem Tor haben wir uns dann aber belohnt", meinte der Frankfurter Trainer Sascha Glass.

    Leichte Abspielfehler

    Die Hessinnen standen zwar nach hinten recht sicher, nach vorn verhinderten aber zunächst leichte Abspielfehler und Ballgeschiebe in Strafraumnähe gute Frankfurter Gelegenheiten. Da auch der SC 07 nur selten druckvolles Spiel betrieb, bot sich den 1460 Zuschauern eine bisweilen zerfahrene Partie, die allerdings vom Kampf und der großen Spannung lebte.

    Dennoch hätte es unmittelbar vor der Pause fast schon die Vorentscheidung für Frankfurt gegeben. Zunächst verfehlte Garefrekes (42.) aus kurzer Distanz das Ziel, bevor Kozue Ando (44.) nach sehenswertem Zuspiel von Dzsenifer Marozsán an der glänzend reagierenden Bad Neuenahrer Torfrau Almuth Schult scheiterte.

    Doch auch Bad Neuenahr hatte seine Torgelegenheiten. Glück hatte die Frankfurter Defensive zunächst bei einem Konter über die eingewechselte Emma Kete. Die urplötzlich nervös agierende Frankfurter Torhüterin Nadine Angerer verschätzte sich beim Herauslaufen, bevor Lise Munk nach einem Schuss von Leonie Maier auf der Torlinie klären konnte.

    "Das hätte unbedingt die Führung für uns sein müssen", trauerte Bell der vergebenen Möglichkeit nach. Die Aktion war der Startschuss für eine turbulente zweite Halbzeit: Denn auf einmal legte Bad Neuenahr alle Scheu ab, klappte das Visier herunter und kombinierte gut. Die Chancen für die Gastgeberinnen häuften sich dann auch. Die zweite gute Gelegenheit ließ Aylin Yaren (58.) ungenutzt verstreichen, als sie zu stramm und ungenau auf die völlig frei stehende Emma Kete spielte.

    Das Tor fiel so auf der anderen Seite: Bei einem Laufduell im eigenen Strafraum mit Garefrekes vergaß Rachel Rinast im entscheidenden Moment, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern. Damit nicht genug: Sie irritierte auch noch Torhüterin Schult. Garefrekes ließ sich nicht bremsen, bedankte sich und wuchtete den Ball zum 1:0 für Frankfurt in die Maschen (71.).

    Schult verhindert noch das 0:2

    "Wir haben das Gegentor selbst aufgelegt, und so kamen wir unglücklich auf die Verliererstraße", bedauerte Bell. Die Gäste kontrollierten in der Folge die Partie. Am Ende hatte Bad Neuenahr noch Glück, nicht noch das 0:2 kassiert zu haben: Schult reagierte glänzend gegen Jessica Wich. hb

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