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  • RZ-Test auf dem Lukasmarkt: Die Tops und Flops

    250 000 Besucher lockt der Lukasmarkt alljährlich ins Zentrum von Mayen. Unser Reporter Fabian Strunk hat den Markt unter die Lupe genommen und getestet, wofür es sich lohnt, sein Geld auf dem Volksfest auszugeben.

    Auftakt zum Lukasmarkt 2016 in Mayen. 
    Auftakt zum Lukasmarkt 2016 in Mayen. 
    Foto: Fabian Strunk

    Fahrgeschäfte, Essensbuden, Tombolas und Hau den Lukas: Rund um den Mayener Marktplatz wird seit Samstag für acht Tage wieder einiges geboten. 

    Die TOPs des Lukasmarkt 2016

    • Historischer Jahrmarkt:

    Mit ganz viel Charme kommen die Buden und Fahrgeschäfte rund um die Herz-Jesu-Kirche daher. Ein nostalgisches Riesenrad, im Jahr 1902 erbaut, dreht sich direkt an der Burgmauer entlang und bietet einen schönen Blick über die Gemäuer. Der Autoscooter mit verschnörkelten Wagen lädt dazu ein, eine Runde zu drehen und andere Besucher sanft zu rammen. Viel Spaß macht auch die alte Raupenbahn, die den neuen Attraktionen trotz ihres Alters in kaum etwas nachsteht. 

    • XXL Fun House: Besonders für das jüngere Publikum eignet sich das XXL Fun House. Kinder können sich für 3 Euro, Erwachsene für 4 Euro durch den Parcours schlängeln. Doch aufgepasst: Ein bisschen Fitness ist in manchen Teilen der Attraktion gefragt. Vorsicht ist bei den sich tückisch bewegenden Fußböden geboten. Dass sich die etwas älteren Marktbesucher nach dem zweiten Glas Wein oder dem dritten Bier nicht mehr in das Fun House wagen sollten, kann jeder bestätigen, der es einmal durchlaufen hat.
    • Kettenkarussell an der Burgmauer: Ein Klassiker, der an seinem Standort an der Mauer der Genovevaburg gleich doppelt Spaß macht. Beim Umherfliegen bietet sich ein toller Blick über das Publikum. Zudem schlägt das recht entspannte Drehen nicht so sehr auf den Magen wie so mancher "Breakdancer" oder die sich um die eigene Achse drehende XXL-Schaukel, die quer über den Marktplatz schwingt. Preis: 3 Euro. 

     

     

    Genovevakarussell. (fst) #Lukasmarkt2016 #Mayen #rheinstagram #Genovevaburg #Karussell

    Ein von Rhein-Zeitung (@rheinzeitung) gepostetes Video am

     

    • Best XXL Schaukel: Die größte Attraktion auf dem Lukasmarkt 2016. Für die Besucher, die den richtigen Kick suchen, führt kein Weg an dem großen Pendel vorbei, das nur knapp an den anliegenden Gebäuden entlangschwingt. Preis: 5 Euro.
    • 9D Kino: Eine "richtige" Achterbahn sucht man auf dem Lukasmarkt vergebens. Eine schöne Alternative bietet das 9D Kino. Zwar handelt es sich dabei nur um eine Simulation, die dem Fahrgast aber täuschend echt vorkommt. Mitfahren kann dabei jeder von jung bis alt. Wer sich nun fragt: Wieso eigentlich "9D"? – der sollte sich einfach mal überraschen lassen. Preis: 3,50 Euro.

    Die FLOPs des Lukasmarkt 2016

    • Flaschen- und Gläserpfand: Aus Sicht der Verkäufer ist der Pfand in Höhe von 2 Euro natürlich nachvollziehbar, für die Kunden kann er jedoch ein Ärgernis sein: Gerade wenn eine Runde für eine größere Gruppe geholt wird, geht das schnell ins Geld. Unser Tipp also: Lieber noch ein paar Euro mehr mitnehmen, damit es nicht am Pfand scheitert. 
    • Fehlendes Riesenrad: Ja, es gibt ein Riesenrad. Doch das eher kleine und nostalgische Exemplar an der Burgmauer lebt mehr von seinem Ambiente als von großer Höhe. Einen Blick über das ganze Zentrum von Mayen werfen – das ist leider nur jedes zweite Jahr möglich. Hoch hinaus geht es zwar mit dem "Avenger" oder der XXL Schaukel, in den kurzen Momenten, in denen man dabei kopfüber in der Luft steht, kann man jedoch nur wenige Augenblicke einfangen. 
    • "Breakdancer" und Co.: Keine Frage: Das sich drehende Karussell macht Spaß. Drei- beziehungsweise viermal hätte man diese Attraktion auf den wenigen Quadratmetern des Volkfests jedoch nicht gebraucht.

    Der #Lukasmarkt hat seine Pforten geöffnet. #Mayen #Krammarkt #Karussell #rheinstagram #Lukasmarkt2016

    Ein von Rhein-Zeitung (@rheinzeitung) gepostetes Video am

    • Kulinarisches Angebot: Beim Essen und Trinken gibt es die Volksfestklassiker: Bratwurst, Spießraten, Reibekuchen, Crêpes und Dampfnudeln. Und das alles in drei oder vierfacher Ausführung. Dabei sollte man ein Auge auf die Preise werfen, denn diese unterscheiden sich von Stand zu Stand. Eine echte Delikatesse oder eine Besonderheit findet sich nicht. Doch das stört vermutlich nur die wenigsten Besucher, denn: alle RZ-getesteten Gerichte waren sehr schmackhaft. 
    • Toiletten: Auf der Lukasmarkt-Karte sind zahlreiche Toiletten eingezeichnet. Leider sind diese nicht immer an ihrem eigentlichen Ort aufzufinden oder nur sehr schlecht gekennzeichnet. Wer also das stille Örtchen aufsuchen muss, sollte sich rechtzeitig auf die Suche machen. 

    Fabian Strunk

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