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    LeipzigRostocks Mini-Serie reißt - Aachen gewinnt

    Marc Fascher hatte es geahnt. Gegen den VfL Osnabrück könnte die Erfolgsserie des neuen Coaches von Hansa Rostock reißen. Und er behielt recht: Mit dem unerwartet deutlichen 0:3 verlor der Zweitliga-Absteiger von der Ostseeküste nach zuvor drei Siegen.

    «Man hat gesehen, die Bäume wachsen nicht in den Himmel. Wir müssen uns jetzt schütteln und wieder von vorn anfangen», sagte der Coach und gab schnell eine positive Marschroute vor. Für Fascher sind die Niedersachsen ein heißer Aufstiegsanwärter. «Der VfL hat in der zweiten Hälfte im Stil einer Klassemannschaft agiert», lobte er die Gäste.

    Osnabrücks Fußballlehrer Claus-Dieter Wollitz hatte den dritten Sieg ohne Gegentor nacheinander mit einigen Überraschungen in der Startaufstellung eingeläutet, auch wenn die ersatzgeschwächten Hausherren die erste Halbzeit dominierten. Mit der ersten Chance ging der VfL aus heiterem Himmel in Front und stellte das Spiel auf den Kopf. «In der ersten Halbzeit haben wir Glück gehabt. Wenn man auswärts 3:0 gewinnt, kann der Sieg nicht unverdient sein», meinte Wollitz.

    «Wir waren wie ein Boxer fast k.o.», bekannte Aachens Coach René van Eck nach dem Nerven aufreibenden 2:1 beim Chemnitzer FC. Denn zehn Minuten vor dem Ende sah es nach der fünfte Pleite nacheinander aus. Doch mit einem Doppelschlag von Florian Müller (84.) und Dennis Pozder (88.) konterte die Alemannia die CFC-Führung durch Pierre Le Beau (80.). «Ich habe heute Morgen vor dem Spiel gelesen, dass wir angeblich mental am Boden wären», erzählte van Eck nach seinem ersten Erfolg. «Meine Mannschaft ist einfach stark, das hat sie heute bewiesen. Das Team ist absolut intakt und mental richtig gut drauf.»

    Rot-Weiß Erfurt hat dagegen nach einem Zwischenhoch unter dem neuen Trainer Alois Schwartz die Erfolgsspur wieder verlassen. Das 0:3 im Steigerwaldstadion gegen Wacker Burghausen war die zweite Niederlage innerhalb von vier Tagen. «Wir sind heute hart auf dem Boden aufgeschlagen. Leider haben wir keinen gehabt, der das Tor macht», sagte Schwartz und spielte auf den Burghausener Felix Luz an, der aus zwei Chancen zwei Tore erzielte.

    Preußen Münster tat sich gegen Borussia Dortmund II beim 1:0 zwar schwer. Aber das war schnell vergessen, übernahmen die Münsteraner nach dem achten Saisonsieg doch die Tabellenspitze. «Stoppen können wir uns im Prinzip nur selbst, denn wir sind in der Lage, auch knappe Spiele für uns zu entscheiden», meinte Fabian Hergesell. Münster profitierte von der 0:3-Heimpleite der SpVgg Unterhaching gegen Kickers Offenbach.

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