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  • Rodel-Doppel enttäuschen im Weltcup

    Lillehammer (dpa). Schöne Bescherung: Zwei Monate vor den Winterspielen haben die deutschen Rodel-Doppelsitzer beim letzten Rennen vor der Weihnachtspause ihren ersten herben Rückschlag im Olympia-Winter hinnehmen müssen.

    Eine Woche nach ihrem Weltcup-Sieg von Altenberg fuhren André Florschütz und Torsten Wustlich im norwegischen Lillehammer als bestes deutsches Duo auf den fünften Rang. Immerhin verteidigten die Olympia-Zweiten von Turin nach vier Rennen ihre Führung im Gesamt-Weltcup - und dürfen sich ebenso auf ihre Nominierung für die Winterspiele freuen wie die als Sechste aber erneut enttäuschenden Patric Leitner/Alexander Resch. Es siegten die Olympiasieger Andreas und Wolfgang Linger aus Österreich.

    Alle drei bisherigen Weltcup-Rennen hatten die deutschen Doppel gewonnen, doch auf der Olympia-Bahn von 1994 hatten die Schützlinge von Bundestrainer Norbert Loch keine Chance auf den Sieg. Nach dem ersten Durchgang lag der «Bayern-Express» von Leitner/Resch noch in Tuchfühlung auf die führenden Linger/Linger auf dem vierten Platz. Im zweiten Durchgang fielen die Olympiasieger von 2002 aber zurück und mussten ihre erste Niederlage in Lillehammer einstecken. «Wir haben auf einer Bahn verloren, auf der wir noch nie verloren haben», sagten die Routiniers, die bei Olympia auf einen perfekten Abschluss ihrer erfolgreichen Karriere hoffen. «Vielleicht gewinnen wir ja dafür im Februar auf einer Bahn, auf der wir noch nie gewonnen haben.»

    Dagegen steigerten sich Florschütz/Wustlich im zweiten Durchgang und machten immerhin noch einen Platz gut. Einmal mehr nur drittbestes deutschen Doppel wurden Tobias Wendl/Tobias Arlt, die trotz Startrekordes nur auf dem achten Platz landeten und endgültig alle Olympia-Träume begraben müssen.

    Bereits im Preisgeldrennen Challenge Cup hatten die deutschen Rodler zuvor nicht wie gewohnt dominieren können. Allein Tatjana Hüfner bewahrte mit ihrem Sieg vor Weltmeisterin Erin Hamlin (USA) die deutschen Rennrodler vor einer total enttäuschenden Generalprobe für das Wochenende. «Ich bin wirklich erleichtert über meinen Sieg, denn Erin fährt hier sehr gut. Aber auch meine Läufe werden immer besser», sagte die Oberwiesenthalerin. Europameisterin Natalie Geisenberger fuhr nur auf den vierten Rang.

    Bei den Männern musste sich der zweimalige Weltmeister Felix Loch mit dem dritten Rang hinter dem siegreichen Russen Albert Demtschenko und dem Italiener Armin Zöggeler begnügen. Für den Thüringer David Möller blieb nur der fünfte Platz. Wie im späteren Weltcup-Rennen dominierten Linger/Linger auch im Challenge Cup. Leitner/Resch wurden Zweite, Florschütz/Wustlich Dritte.

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