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  • Reaktionen zum Tod des Rodlers Kumaritaschwili

    Vancouver (dpa). Die Deutsche Presse-Agentur dpa dokumentiert Reaktionen auf den tragischen Tod des georgischen Rodlers Nodar Kumaritaschwili im Eiskanal von Whistler.

    IOC-Präsident Jacques Rogge: «Wir sind geschockt von dieser Tragödie. Sie wird ganz sicher einen Schatten auf diese Spiele werfen. Jetzt ist es Zeit zu trauern. Ich bin sprachlos. Ein junger Athlet hat sein Leben verloren, weil er seiner Leidenschaft nachging.»

    IOC-Vizepräsident Thomas Bach: «Das ist furchtbar. Das ist eine besondere Tragik für den kanadischen Gastgeber, der mit unbeschwerter Freude diese Winterspiele vorbereitet hat.»

    John Furlong, Chef des Organisationskomitees VANOC: «Ich bin so traurig. Mein Herz ist gebrochen. Mein Team ist am Boden zerstört. Wir werden alles tun, Nodars Familie zu helfen. Der Unfall ist tragisch.»

    Josef Fendt, deutscher Präsident des Internationalen Rodel- Verbandes (FIL): «Dies ist die ernsteste Sache, die im Sport geschehen kann, und unsere Gedanken und die der Rodel-Familie gelten jenen, die von diesem Vorfall berührt sind.»

    DOSB-Leistungssportdirektor Ulf Tippelt: «Das macht uns alle sehr betroffen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Eröffnungsfeier nun so unbeschwert wird.»

    DOSB-Generaldirektor Michael Vesper: «Die Rodler müssen das erstmal verarbeiten. Da sie sich untereinander alle gut kennen, wird dort die Trauer am größten sein. Das lässt niemanden kalt.»

    Eberhard Gienger, Vizepräsident Leistungssport DOSB: «Nein, ich habe keine Bedenken, denn unsere Athleten sind gut trainiert und kennen die Bahn schon. Sie sind gut vorbereitet».

    Dreimaliger Rodel-Olympiasieger Georg Hackl: «Ich bin schockiert. Das ist schwer zu verarbeiten».

    Thomas Schwab (Generalsekretär des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland): «Ich spreche der georgischen Mannschaft mein tiefes Beileid aus. Ich habe das Training am Fernsehen verfolgt, es war ein Fahrfehler mit fatalem Ausgang. Er ist viel zu hoch aus der Kurve 16 rausgefahren, dann gegen die rechte Bande gedonnert und von dieser nach oben rausgeschleudert worden».

    US-Trainer Fred Zimney: «Es war sehr still und sehr schwierig für jeden.»

    Raimund Bethge, Cheftrainer des deutschen Bob- und Skeleton-Teams: «Das ist der Ober-GAU. Alle Fachleute, die von Anfang an mit der Bahn zu tun hatten, haben vor der Geschwindigkeit gewarnt».

    Alpin-Direktor Wolfgang Maier: «Da herrscht auch bei uns extreme Betroffenheit. Ich war total schockiert. Wenn bei so einem großen Ereignis jemand im Training stirbt, geht das an Niemandem spurlos vorüber.»

    Biathlon-Bundestrainer Uwe Müssiggang «Das ist natürlich ganz bitter. Es war schon im Vorfeld zu hören, dass die Strecke für Olympia vielleicht zu schwer ist. Die Eröffnungsfeier jetzt abzusagen, würde keinen Sinn machen.»

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