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  • Rauball: Löw-Hickhack «keine schlimme Situation»

    Hamburg (dpa). Liga-Präsident Reinhard Rauball glaubt trotz des Hickhacks um eine Vertragsverlängerung von Bundestrainer Joachim Löw an eine ruhige Vorbereitung auf die Fußball-WM in Südafrika. «Das ist keine schlimme Situation», sagte der Chef der Deutschen Fußball Liga der «Welt».

    «Dass man bei Verträgen unterschiedlicher Auffassung ist, erleben wir in der Bundesliga regelmäßig.» Rauball begrüßte, dass sowohl die sportliche Leitung der Nationalmannschaft um Löw und Manager Oliver Bierhoff als auch die Spitze im Deutschen Fußball-Bund (DFB) Fehler eingeräumt hatten. «Für mich ist sicher, dass sie nun bereit sind, die Situation professionell zu meistern.»

    Zugleich kritisierte Rauball das Verhalten der Beteiligten in den vergangenen Wochen: «Es sind von allen zum Teil gravierende Fehler gemacht worden.» Der vermeintliche Handschlagvertrag von Löw mit DFB- Präsident Theo Zwanziger, die 24-Stunden-Frist an den Bundestrainer und die bekanntgewordenen Vertragsdetails - all das habe «erhebliche Irritationen» zur Folge gehabt.

    Dass Nationalmannschaftsmanager Bierhoff die Vertragsverhandlungen für das Trainerteam führte, stieß bei Rauball auf Unverständnis. «Das hat zu enormen Verstimmungen geführt. Dazu kamen die deutlich überzogenen Forderungen. Es ist im Profifußball undenkbar, dass der Manager für sich und das sportliche Team zusammen verhandelt.» Vor allem für das von Bierhoff geforderte Veto-Recht bei der Besetzung des Bundestrainerpostens hagelte es Kritik - auch von Rauball: «Ich weiß nicht, welcher Teufel ihn da geritten hat. Diese Forderung ist systemwidrig, sie ist in einem hohen Maße überzogen. Ich glaube, diese Idee ist von niemandem zu Ende gedacht worden.»

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