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    MünchenPaderborn lässt nicht locker - Pleite für KSC

    Das Überraschungsteam des SC Paderborn lässt im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga nicht locker. Zum Auftakt des 18. Spieltages bezwangen die Ostwestfalen Hansa Rostock mit 2:0 (1:0) und verdarben Hansas neuem Coach Wolfgang Wolf den Einstand beim Ostsee-Club.

    Spielverderber
    Auch Paderborns Torschütze zum 2:0, Nick Proschwitz (r), verdarb das Debüt von Hansa-Trainer Wolf.
    Foto: Oliver Krato - DPA

    Tief im Tabellenkeller steckt auch der Karlsruher SC fest, der beim MSV Duisburg mit 1:3 (0:1) verlor und damit schon seine vierte Niederlage in Serie einstecken musste. 1860 München bezwang Eintracht Braunschweig mit 3:0 (1:0).

    «Ich bin absolut überzeugt, dass wir das hinbekommen können», hatte Wolf vor seiner ersten Partie für Rostock seinen Mannen Mut gemacht. Doch nach dem Anpfiff lief es wie so oft: Mit einem feinen Freistoß brachte Alban Meha (17. Minute) die Hausherren in Front. Kurz vor der Pause hatte Rostock Glück, als Paderborns Markus Krösche einen Foulelfmeter (44.) an den Pfosten setzte.

    Den Gästen war vor dem Tor die Verunsicherung deutlich anzumerken. Eiskalt agierte dagegen Paderborn: Nick Proschwitz traf mit seinem elften Saisontor (51.) zur Entscheidung. «Wir glauben ganz stark an unsere Qualitäten», sagte SC-Coach Roger Schmidt. «Mit dem Selbstvertrauen gehen wir in die Spiele und bringen sie nach Hause.» Zerknirscht war Wolf: «Vom Auftreten her, vom Willen her, von der Körpersprache her bin ich zufrieden - mit dem Ergebnis nicht. Aber wir lassen den Kopf nicht hängen.»

    Nichts zu holen gab es auch für Karlsruhe: In Duisburg gerieten die Gäste nach einem Patzer von Keeper Dirk Orlishausen früh durch ein Tor von Goran Sukalo (3.) in Rückstand. Nach der Pause trafen Emil Jula (57.) und Daniel Brosinski (71.) für den MSV. Bogdan Müller konnte für die harmlosen Gäste nur verkürzen (59.). Am Ende stand die vierte Niederlage in Serie für den KSC, der auch unter Trainer Jörn Andersen nicht aus dem Tabellenkeller kommt.

    Seinen Aufwärtstrend setzte 1860 München fort, das allerdings beim Heimsieg gegen den Neuling aus Braunschweig vor allem durch seine Cleverness überzeugte. Lange dominierten die Gäste die Partie, über Zählbares durften sich aber nur die «Löwen» freuen: Stefan Aigner brachte die Münchner (32.) in Führung. Nach dem Wechsel machten Djordje Rakic (58.) und Benjamin Lauth (65.) alles klar.

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