40.000
  • Startseite
  • » Paddle oder Skelett: Die passende Haarbürste finden
  • Aus unserem Archiv

    Paddle oder Skelett: Die passende Haarbürste finden

    Paddle Brush, Rundbürste oder Skelettbürste? Kunststoff- oder Naturhaarborsten? Die Wahl der Bürste hängt von vielen Faktoren ab. Doch selbst wer endlich die richtige Bürste gefunden hat, pflegt seine Mähne damit nicht automatisch richtig.

    Kanten
    Welche Bürste passt zu mir? Egal, für welche Art man sich letztlich entscheidet: Die Kanten dürfen nicht scharf sein.
    Foto: Christin Klose - dpa

    Köln (dpa/tmn). Wer sich aus dem gigantischen Sortiment von Bürsten für eine entscheiden möchte, kann schon mal graue Haare bekommen. «Je länger das Haar, desto wichtiger ist es, die für sich passende Bürste zu wählen», erklärt Antonio Weinitschke vom Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks.

    Detangler-Bürste
    Die Detangler-Bürste soll das Entwirren der Haare leichter machen.
    Foto: Andrea Warnecke - dpa

    «Wer sich für die falsche Bürste entscheidet oder zu einer schlecht verarbeiteten greift, kann damit die Haarstruktur schädigen», warnt auch Hella Bittmann vom Bund Deutscher Haarformer. Aber welche Bürste eignet sich denn nun für wen?

    Skelettbürste
    Für kurzes Haar kommt die Skelettbürste häufig zum Einsatz, sie lässt beim Föhnen die Luft direkt ans Haar.
    Foto: Christin Klose - dpa

    Paddle Brush:Frauen mit längerem, kräftigem und glattem Haar rät Jens Dagné von der Friseurvereinigung Intercoiffure Deutschland zur sogenannten Paddle Brush. Die Borsten der flachen Bürste sind fast immer aus Kunststoff gefertigt und auf einem Luftpolsterkissen aufgebracht. «Praktisch ist sie vor allem, weil sie eine große Arbeitsfläche bietet», sagt Dagné. Aber auch für ein leichtes Styling eignet sich die Bürste: «Mit der Kante lässt sich am Ansatz durch leichtes Anheben etwas Volumen erzeugen. Und leicht welliges Haar lässt sich beim Föhnen glätten.»

    Skelettbürste: Eine herkömmliche Skelettbürste sei besonders für kurzes Haar bei Frauen und Männern geeignet, sagt Jens Dagné: «Durch ihre skelettartige Form lässt sie die Luft des Föhns direkt ans Haar. Fransige Frisuren bekommen eine gewisse Leichtigkeit.»

    Rundbürste: Um die Haare wellig zu föhnen, ist die Rundbürste aus Naturborsten ideal. «Wer mittellanges Haar hat und starke Locken möchte, wählt eine Rundbüste mit einem Bürstendurchmesser von 33 Millimetern, für leichtere Wellen eignet sich ein Bürstendurchmesser von 80 Millimetern», erklärt Dagné. Dickere Rundbürsten von etwa 110 Millimetern würden sich für Wellen bei langem Haar eignen. Ganz kleine Rundbürsten von etwa 12 Millimetern Durchmesser seien für kürzeres Haar geeignet und kreieren starke Locken.

    Detangler-Haarbürsten: Die Hersteller versprechen, dass das Entwirren mit sogenannten Detangler-Haarbürsten kinderleicht sei. Tatsächlich sind diese Bürsten für Frauen mit langem, dünnem Haar zu empfehlen, findet Bittmann: «Die Borsten sind aus weichem, flexiblem Kunststoff gefertigt und gleiten aufgrund ihrer unterschiedlichen Länge und Anordnung gut durch das Haar, selbst wenn es noch nass ist.»

    Pflegebürste mit Naturborsten: Wer sehr feines, glanzloses oder empfindliches Haar hat, sollte in eine Pflegebürste mit Naturborsten investieren, rät Dagné. «Mal von der Babybürste abgesehen, sind alle Naturhaarbürsten mit Wildschweinborsten gemacht. Diese Bürsten haben genau die Weichheit und gleichzeitig Festigkeit, die die Kopfhaut bei kurzem, schütterem oder langem, zartem Haar braucht.» Nachteil: der Preis. «Eine Naturhaarbürste, handgezogen und bearbeitet, Korpus und Griff aus echtem Ebenholz, kann durchaus mehr als 80 Euro kosten.»

    Egal, für welche Bürste man sich entscheidet: «Die Borsten dürfen auf keinen Fall scharfkantig sein, sonst zerreißen sie die Haarstruktur», warnt Weinitschke. Und natürlich muss man die Bürste auch richtig anwenden.

    «Niemals wie mit einem Rechen von oben nach unten durchziehen, sondern die kleinen Knötchen immer Stück für Stück von den Spitzen bis zum Ansatz entwirren, ansonsten brechen die Spitzen», erklärt Bittmann. Zu oft bürsten könne man übrigens nicht, sagt Weinitschke. «Es müssen sicherlich nicht die hundert Bürstenstriche sein, aber wer langes Haar hat, darf es ruhig oft kämmen.»

    Ihre Fragen, Hinweise oder Kritik

    Onliner vom Dienst
    Maximilian Eckhardt
    0261/892743
    Kontakt per Mail
    Fragen zum Abo: 0261/98362000

    epaper-startseite
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige
    Das Wetter in der Region
    Montag

    13°C - 23°C
    Dienstag

    15°C - 25°C
    Mittwoch

    17°C - 29°C
    Donnerstag

    16°C - 27°C

    Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

    UMFRAGE
    Beim Jahrmarkt: Lieber sicher oder lässig?

    Die Sicherheitsstrategie auf der Bad Kreuznacher Pfingstwiese ist weniger streng als im letzten Jahr. Hunderttausende werden dort zum Jahrmarkt erwartet. Wie finden Sie das?

    Anzeige
    Event-Kalender
    Veranstaltungstipps

    Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!