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  • Open Ohr dreht sich um die "Millennials"

    Mainz. Unter dem Titel "Ja Nein Vielleicht - Hauptsache Yeah!" beschäftigt sich das 36. Open-Ohr-Festival am Pfingstwochenende mit der Generation der "Millennials", auch "Nuller" genannt. Wie das Organisationsteam schreibt, geht es primär um die Generation der um 1980 Geborenen. Was macht diese Menschen zur Generation?

    Gibt es sie tatsächlich, diese "Millennials", gibt es ihr Zusammengehörigkeitsgefühl? Sind dies nicht vielmehr Schlagwörter, die Medien erfinden, um eine Altersklasse einfacher zu charakterisieren und sie gleichzeitig zu pauschalisieren? Wer bestimmt Charakteristika und Eigenschaften und kann man sie überhaupt zusammenfassen?

    Sami Proch von der Freien Projektgruppe nennt Beispiele: "Machen Tschernobyl, Mauerfall und 9/11 eine Generation aus? Oder ist es die Verbundenheit durch die neue Technologie? Solchen Fragen werden wir uns an Pfingsten stellen".

    Es gibt zahlreiche Namen und Bezeichnungen, mit denen sich die Generation der "Millennials" charakterisieren lassen könnte: Während die Generation Facebook eifrig intime Urlaubsbilder für die 10 000 engsten online-Friends hochlädt, verrät die Generation Twitter der Welt, wann und wo sie feiern geht. Die Generation 2.0 ist sich einig: Wer keine Ahnung hat von Handy, Web und neustem Office, der kann nach Hause gehen. Doch die Generation Billigflieger sitzt ja nicht nur zu Hause rum und surft im Netz. Gerne wirft sie sich in die Rolle der Generation Euro und jettet - ganz den Prinzipien der Generation Grenzenlosigkeit entsprechend - mal eben zum Shopping nach London, Paris oder Mailand.

    Eines wird schnell klar: Die Generation Multitasking muss in unserer Gesellschaft funktionieren und überschlägt sich förmlich vor extrem ausdifferenzierten Softskills und mentalem Poweryoga. Hier auch ein Gruß an die Generation Praktikum und ihr Schicksal "Arbeitsprostitution für ein Dankeschön".

    "Das Open-Ohr-Festival nimmt bewusst eine bestimmte Generation in den Fokus, dennoch ist es ein Thema für alle Besucher jeden Alters", so Nora Weisbrod von der Projektgruppe: "Wir wollen auf dem Festival Merkmale, Vorurteile und Lebensumstände von sogenannten Generationen untersuchen und das Prinzip Generation genau unter die Lupe nehmen." Dazu gibt es wie immer Veranstaltungen aus den Sparten Kabarett, Musik, Theater, Film sowie Podien, Workshops und Aktionen.

     Eine Dauerkarte kostet im Vorverkauf 28 Euro plus Gebühr. Weitere Informationen unter: www.openohr.de und www.myspace.com/openohr.

     Auf zwei Benefizkonzerten wird Geld für das Open Ohr gesammelt. Am Freitag, 29. Januar, spielen "Hoss", "Jenny Lou"s Shop" und "Mock in use", das zweite Konzert ist am Freitag, 19. März. Beide sind im Kulturcafé an der Uni und beginnen um 21 Uhr. Eintritt: 4 Euro.

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