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    LausanneOlympia 2018: Pyeongchang legt vor

    Münchens Hauptkonkurrent Pyeongchang hat im Dreikampf um Olympia 2018 vorgelegt: Begleitet von großen Versprechungen reichten die Südkoreaner alle Bewerbungsunterlagen und Garantieerklärungen beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ein.

    Münchens Bewerbungschef Willy Bogner wird am 15. März, dem letzen Tag der Abgabefrist, persönlich in Lausanne die geforderten Dokumente abgeben. Mitstreiter Annecy (Frankreich) ist im Kampf um den Milliardenpreis bestenfalls Außenseiter. Bei der Entscheidung am 6. Juli 2011 im südafrikanischen Durban könnten die Franzosen der deutschen Bewerbung allerdings wichtige Stimmen klauen und so die Asiaten schon im ersten Wahlgang zum Sieger machen.

    Pyeongchangs Konzept biete der olympischen Bewegung «die kompakteste und effizienteste Bewerbung in der Geschichte der Winterspiele», tönte Jin-Sun Kim, Co-Vorsitzender von Pyeongchangs Bewerbungskomitee und nannte die Kleinstadt 180 Kilometer östlich von Seoul einen «idealen Partner für das IOC». Im dritten Anlauf wollen die Koreaner endlich Olympia-Gastgeber werden. Gegen Vancouver 2010 und Sotschi 2014 waren sie je knapp gescheitert. Hartnäckig haben sie danach erneut zahlreiche Millionen investiert, die IOC-Anforderungen erfüllt und das eigene Profil weiter geschärft.

    «Wir haben dem IOC gut zugehört und unsere Lektion gelernt. Nie war eine Bewerbung kompakter als unsere. Außerdem stehen 91 Prozent der koreanischen Bevölkerung hinter uns», hatte Jin Sun Kim, Gouverneur der Provinz Gangwon, bereits in Vancouver erklärt. Auch der ungesättigten Wintersportmarkt Asien wird von Pyeongchang als Verkaufsargument gern genommen. Nach einer Analyse der Dokumente aller Bewerber wird das IOC am 21. Juni dieses Jahres die offiziellen Kandidatenstädte für 2018 bekanntgeben.

    Annecy scheint im Bieterstreit bereits jetzt nahezu aussichtslos hinten zu liegen. Nur ein mickriger Etat von 15 Millionen Euro steht den Franzosen für die ambitionierten Pläne zur Verfügung. Die Münchner haben 30 Millionen einkalkuliert und Probleme diese Kosten, wie angekündigt, ohne Steuergelder zu bezahlen. Pyeongchangs Spitzenfunktionäre kennen Finanzprobleme dagegen überhaupt nicht. Der milliardenschwere Ex-Samsung-Boss Kun Hee Lee, verurteilter Steuersünder, Wirtschaftsbetrüger und einflussreiches IOC-Mitglied in Personalunion, könnte die Kandidatur locker als Solist finanzieren.

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